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Schwerpunktkontrolle der Polizei ergab etliche Verstöße


Die Polizei führte am Dienstag zwei Stellen der Autobahn 2 zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert und Verstöße festgestellt. Symbolfoto: Robert Braumann
Die Polizei führte am Dienstag zwei Stellen der Autobahn 2 zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert und Verstöße festgestellt. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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03.08.2016




Braunschweig. Beamte der Polizeidirektion Hannover und Braunschweig haben mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen am gestrigen 2. August an zwei Stellen der Autobahn 2 zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert und Verstöße festgestellt.

Ziel derartiger Kontrollen ist die Senkung der Unfallzahlen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die hohe Verkehrsbelastung der Autobahn 2, gepaart mit individuellem Fehlverhalten von Fahrzeugführern, führte in den letzten Jahren vermehrt zu schweren Verkehrsunfällen, vor allem mit Beteiligung von Lastwagen. In Zukunft ist mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen, insbesondere durch LKW zu rechnen. Aktuell wird die Leistungsfähigkeit der Autobahn durch eine hohe Anzahl an dringend gebotenen Baumaßnahmen zusätzlich eingeschränkt - dies wird auch in den nächsten Jahren der Fall sein.

65 Verstöße


Die insgesamt 44 eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeidirektion Braunschweig kontrollierten den Schwerlastverkehr an der A 2 in beiden Fahrtrichtungen. Neben den ganzheitlichen Kontrollen bei offensichtlichen Fahrzeugmängeln beziehungsweise Fahrerverstößen durch Anhaltekontrollen auf den Rastplätzen "Waldkater" bei Helmstedt und Röhrse, wurden auch selektive Kontrollen des Güterverkehrs mit den Schwerpunkten Abstand und Geschwindigkeit durchgeführt. Insgesamt wurden 65 Fahrzeuge kontrolliert (13 PKW, 52 LKW). Die Feststellungen im Einzelnen: Bei 41 Fahrzeugen wurde ein mangelnder Abstand und bei zehn Fahrzeugen Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Es gab acht Verstöße gegen die Ladungssicherungspflicht, zwei Bauartveränderung, drei Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und ein Verstoß gegen das Abfallgesetz. Zweimal wurde ein defekte Bereifung und dreimal ein technischer Mangel festgestellt.

Aus den festgestellten Verstößen ergaben sich sechs Untersagungen der Weiterfahrt sowie 45 Sicherheitsleistungen mit einer Gesamtsumme von 5.950 Euro. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei Braunschweig waren 48 Beamte der Zentralen Polizeidirektion, sechs Mitarbeiter vom Zoll Hannover zwei Mitarbeiter des Veterinäramtes Helmstedt sowie ein Mitarbeiter vom TÜV Hannover an den Kontrollen beteiligt.


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