Seehundbestand im Wattenmeer stabil mit mehr Jungtieren

Im niedersächsischen Wattenmeer zwischen Ems und Elbe haben die Zählflüge einen vitalen Seehundbestand von 8.443 Tieren ergeben.

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Ein Strand an der Nordsee (Archiv)
Ein Strand an der Nordsee (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Oldenburg. Im niedersächsischen Wattenmeer zwischen Ems und Elbe haben die Zählflüge einen vitalen Seehundbestand von 8.443 Tieren ergeben. Das teilte das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am Freitag mit.


Die Zahl der Jungtiere stieg im Vergleich zum Vorjahr um 316 auf 2.335 an. Die Tiere machen einen guten und mobilen Eindruck, und es gibt keine Hinweise auf Viruserkrankungen wie Seehundstaupe oder Vogelgrippe. Seehunde werden als wichtige Bioindikatoren für den Lebensraum Wattenmeer intensiv beobachtet, wobei jährlich etwa 160 Tiere an der Küste stranden und im LAVES untersucht werden. Die Zählungen fanden bei Niedrigwasser zwischen Juni und August an fünf Terminen mit zwei Kleinflugzeugen statt, unterstützt von ehrenamtlichen Jägern.

Das Monitoring erfolgt seit 2005 in Niedersachsen und basiert auf einem internationalen Schutzabkommen, um Doppelzählungen zu vermeiden und den Bestand im Ökosystem zu erhalten.

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