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Seminar zur Dorfentwicklung: "Gemeinsam für die Region"


Dörfer, Landwirtschaft, Natur und Tourismus sollen gefördert werden. Symbolfoto: Christina Balder
Dörfer, Landwirtschaft, Natur und Tourismus sollen gefördert werden. Symbolfoto: Christina Balder

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23.10.2017

Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn lädt in Kooperation mit der Agrarsozialen Gesellschaft Göttingen Interessierte zum einem Seminar zur Dorfentwicklung ein.


Unter dem Titel „Gemeinsam für die Region: Chancen für Dörfer, Landwirtschaft, Natur und Tourismus“ geht es am Samstag, 18. November 2017 von 9 bis 17 Uhr in Brome rund um die Frage wie „ Was macht eine Region lebens- und liebenswert? Wie kann eine Region belebt werden und seine Chancen erkennen und nutzen? Wer gibt den Impuls? Wer macht mit? Wer hilft? Wer fördert?“

Zusätzlich konnten mit dem Landvolk und der DEHOGA wichtige regionale Partner gewonnen werden und auch die lokalen LEADER und ILE-Regionen sind im Boot.

„Wir wollen unseren Akteuren in den Dörfern wieder eine gute Plattform zur Diskussion und Vernetzung bieten. In den Dörfern fragen sich Viele, wie die Ortschaften belebt und weiterentwickelt werden können. Da ist viel Potential – und mit guten Ideen ist noch viel mehr möglich!“, so Landrat Andreas Ebel.

Mit gutem Beispiel voran


Der Schwerpunkt des Seminars soll neben der Entwicklung einer zukunftsfähigen Versorgung und dem Erhalt der Lebensqualität auf den Fragen der nachhaltigen Entwicklung für Mensch und Natur liegen. Dabei sollen auch Aktive zu Wort kommen, die in ihren Heimatregionen schon viel auf die Beine gestellt haben. Teresa Pelka hat zum Beispiel eine Direktvermarktung mit ihrem Cassenshof auf die Beine gestellt. Ursprünglich stand nur eine Kartoffelkiste an der Straße – und heute betreibt sie neben einem Hofladen mit angrenzendem Hofcafé eine Filiale in Hamburg.

"Und wer wissen will, wie man aus einer 'Schnitzelschmiede' einen Marktführer der ländlichen Spezialitäten-Gastronomie macht, hört Jürgen Krentzer zu. Er hat als 23jähriger seinen „Laden“ in der Rhön an der ehemaligen Zonengrenze „neu erfunden“.

Mit seiner Netzwerk- Initiative „Zwischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR)“ hat Thorsten Müller von der Samtgemeinde Isenbüttel viele Dorfbewohner/-innen neu zusammengebracht. Davon wird er in einem nachmittäglichen Workshop berichten und Tipps zur Umsetzung geben.

Reger Austausch


Es sollviel zu diskutieren geben und die Veranstalter sind sich jetzt schon sicher, dass die Teilnehmenden mit neuen Impulsen und Ideen nach Hause gehen werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure sowie Interessierte der ländlichen Entwicklung, an Vertreter von Kommunen, Vereinen und Verbänden, an Landfrauen, Landwirte und Gastronomen.


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