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Seniorenzentrum Theresienhof: Hier werden auch Corona-Schnelltests eingesetzt

Die Evangelische Stiftung Neuerkerode ergreife alle nötigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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06.11.2020

Goslar. Im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in Goslar werden seit Anfang dieser Woche die sogenannten Antigen-Schnelltests eingesetzt. Getestet werden Bewohner, Besucher und Mitarbeitende, wie die Evangelische Stiftung Neuerkerode in einer Pressemitteilung berichtet.



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„In unseren Einrichtungen sind wir im Hinblick auf den Infektionsschutz in ganz besonderer Weise sensibel, da die uns anvertrauten Menschen und auch unsere Mitarbeitenden eines hohen Schutzes bedürfen“, erläutert Ulrich Zerreßen, Geschäftsführer der Senioreneinrichtung. „Wir haben uns für den intensiven Einsatz der Antigen-Schnelltests bewusst entschieden, um der Entstehung von Infektionsketten vorzubeugen. Entsprechende Konzepte für unsere Häuser sind kurzfristig erarbeitet und bei dem Gesundheitsamt eingereicht worden. Nach der Freigabe durch das Gesundheitsamt konnte unser Personal durch Fachkräfte aus dem Krankenhaus Marienstift, das zu unserem Unternehmensnetzwerk gehört, geschult werden und ist nun in der Lage, die Tests vor Ort durchführen zu dürfen.“

Im Einzelnen gelten folgende Regelungen im Theresienhof:


Getestet werden:

- Bewohner (einmalig komplett zur Erhebung eines Infektionsstatus),
- Bewohner, die aus dem Krankenhaus oder der Häuslichkeit einziehen,

- Bewohner, die eine Abwesenheit größer als 24 Stunden erfüllen,
- Bewohner, die Symptome zeigen, ohne erkennbaren Unterschied zwischen einem grippalen Infekt und einer SARS-CoV-2-Infektion.

Des Weiteren werden folgende Personengruppen getestet:

- Alle Besucher der Häuser wie Angehörige, Betreuer und sonstige Besucher werden getestet. Die Besuche sind vorher telefonisch abzustimmen, um das Testaufkommen bewältigen zu können. Ein Zutritt zum Haus werde nur dann gewährt, wenn der Antigentest negativ ausfällt.
- Alle externen Dienstleister wie Ärzte, Therapeuten, Podologen, Fußpfleger, Friseur, Handwerker, Lieferanten und Sonstige werden gestestet. Vor dem Betreten müssten sich diese Personengruppen einem Test unterziehen, es sei denn, es kann eine negative Covid-19-Testung vorgelegt werden, die nicht älter als 24 Stunden alt ist.
- Alle Mitarbeitenden in allen Fachbereichen des Hauses wie Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft und Verwaltung werden gestestet. Zur Statuserhebung sollten alle Mitarbeitenden durchgetestet werden, um sich im Folgenden einer Regeltestung (durchschnittlich längstens alle sieben Tage), zu unterziehen. Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel durch Krankheit oder Urlaub, erfolge eine Testung vor Arbeitsaufnahme.

Die Testungen würden in dafür extra hergerichteten Räumen durchgeführt, heißt es in der Pressemitteilung. Um eine saubere formale und hygienische Durchführung zu gewährleisten, könne nur eine bestimmte maximale Personenzahl pro Stunde getestet werden. Nach zirka 15 bis 20 Minuten liege das Testergebnis vor und wird dem Probanden mitgeteilt. Die Tests würden durch extra geschultes Fachpersonal durchgeführt, das von sonstigen Arbeiten freigestellt sei.


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