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Sie haben gewonnen? Polizei warnt vor Betrugsmaschen in Wolfenbüttel



Wolfenbüttel

Sie haben gewonnen? Polizei warnt vor Betrugsmaschen in Wolfenbüttel

Bei der Masche sollen angebliche Gewinner erst eine "Bearbeitungsgebühr" überweisen, bevor sie ihren Gewinn erhalten. Eine Gewinnausschüttung erfolge jedoch nicht.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Alexander Panknin

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Wolfenbüttel. Bei der Polizei Wolfenbüttel seien in letzter Zeit wieder vermehrt Hinweise auf betrügerische Gewinnversprechen eingegangen. In diesen Fällen riefen unbekannte Gauner laut einer Polizeimeldung vorwiegend ältere Einwohner an und erzählen am Telefon, dass sie ein hohen Sach- oder gar Geldpreis gewonnen hätten. Um diesen Gewinn zu erhalten, müsse jedoch eine "Bearbeitungsgebühr" gezahlt werden. Teilweise soll diese Bearbeitungsgebühr vorab auf ein unbekanntes Konto überwiesen oder gar bei der angeblichen Gewinnauszahlung persönlich gezahlt werden.



Zu einer "Gewinnausschüttung" komme es natürlich nie. Eine Angerufene aus dem Kreisgebiet wurde skeptisch und informierte die Polizei. Die Polizei ruft dazu auf sich bewusst zu machen, dass ohne die Teilnahme an einer Lotterie auch kein Gewinn folgen könne. Weiterhin sollte niemals Geld ausgegeben werden, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Hierbei sei auch auf gebührenpflichtige Sondernummern zu achten (Vorwahlen wie: 0900, 0180, 0137). Angerufene sollten am Telefon keinerlei zusagen machen und keine persönlichen Informationen weitergeben. Hierzu gehören Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern und ähnliches.

Bei einem dubiosen Anruf sollten die Angerufenen im Zweifel nach Name, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen fragen, danach, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau sie gewonnen haben. "Notieren Sie sich die Antworten und weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück!", so die Polizei Wolfenbüttel abschließend.

Weitere Informationen erhielten Interessierte und Betroffene auch unter www.polizei-beratung.de, oder in den Polizeidienststellen.


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