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Smart City Wolfenbüttel: Vodafone aktiviert neues Maschinennetz



Wolfenbüttel

Smart City Wolfenbüttel: Vodafone aktiviert neues Maschinennetz

von Nick Wenkel


Vodafone hat ihre neue Technologie nun auch in Wolfenbüttel aktiviert. Foto: Vodafone
Vodafone hat ihre neue Technologie nun auch in Wolfenbüttel aktiviert. Foto: Vodafone

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Wolfenbüttel/Düsseldorf. In Wolfenbüttel funkt ab sofort das neue Maschinennetz von Vodafone. Darüber informiert das Mobilfunkunternehmen in seiner Pressemitteilung. Für die Lessingstadt ist somit der Weg zur Smart City frei.



Immer mehr Geräte und Gegenstände senden Daten über das Internet. Von smarten Uhren über Fahrräder, Autos und LKW bis zu Wasserzählern und Industriemaschinen. Solche vernetzten Geräte werden immer häufiger von Unternehmen und städtischen Dienstleistern genutzt, um beispielsweise Ausleseprozesse für Mitarbeiter und Endkunden zu vereinfachen. Das Warten auf den Auslesetermin gehört so der Vergangenheit an. Im 'Internet der Dinge' (IoT) vernetze Vodafone weltweit bereits mehr als 74 Millionen Geräte per Mobilfunk. Nunbaut der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter in Deutschland ein eigenes Netz ausschließlich für die Kommunikation von Geräten und Maschinen. Nach Angaben von Vodafone sei dieses neue Maschinennetz hochsicher und speziell optimiert für die regelmäßige und kostengünstige Übertragung kleinerer Datenmengen. Die Übertragung der Daten verbrauche in diesem Maschinennetz bis zu zehn Mal weniger Strom als bislang. Auch in Wolfenbüttel hat Vodafone die neue, Narrowband IoT genannte Technologie jetzt aktiviert. Das ermögliche neue digitale Anwendungen von denen die Stadt, lokal ansässige Unternehmen und auch die Anwohner und Besucher profitieren. „Denn Wasserzähler, Straßenlaternen und Co. lernen sprechen und werden so nützlicher und effizienter", heißt es in der Pressemitteilung des Mobilfunkanbieters.

Das kompletten Stadtgebiet


In 100 Prozent des Wolfenbütteler Stadtgebietes seidas Maschinennetz ab sofort verfügbar. Das mache die Vernetzung von Gegenständen sogar an Orten möglich, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt - im Keller unter der Erde oder hinter Betonwänden. Und die speziellen Narrowband IoT Sensoren, die die Daten erfassen und über das Maschinennetz übertragen, seien unabhängig von einer externen Stromversorgung. Denn sie verfügen demnach über Akkulaufzeiten von bis zu zehn Jahren. "Wir legen ein neues Netz über Deutschland und bauen die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Ab sofort funkt unser hochsicheres und effizientes Maschinennetz auch in Wolfenbüttel. Das nutzt den lokalen Unternehmen und macht die Innenstädte smart", so Dr. Eric Kuisch, Geschäftsführer Technik bei Vodafone Deutschland. Im Dezember hat Vodafone den deutschlandweiten Ausbau des Maschinennetzes in Düsseldorf gestartet. Bis Ende September soll die neue Technologie in ganz Deutschland funken und kann dann bis zu 4 Milliarden Gegenstände gleichzeitig miteinander sprechen lassen.


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