So bereitet sich Eintracht Braunschweig auf das Derby vor

Der neue Trainer hat nicht viel Zeit, um die neuen Inhalte mit seinem Team einzustudieren. Vor dem Derby soll daher diesmal auch kein öffentliches Abschlusstraining stattfinden.

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Für Lars Kornetka steht das erste Derby als Cheftrainer der Eintracht an.
Für Lars Kornetka steht das erste Derby als Cheftrainer der Eintracht an. | Foto: Eintracht Braunschweig

Braunschweig. Es hätte für Eintracht Braunschweig vor dem Derby in der 2. Fußball-Bundesliga kaum besser laufen können: Im ersten Spiel unter dem neuen Coach Lars Kornetka gelang am Wochenende direkt ein 1:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg. Seitdem liegt der Fokus bei den Blau-Gelben einzig und allein auf dem nächsten Gegner: Am Freitag gastiert die Eintracht beim Erzrivalen Hannover 96 (18.30 Uhr).



Für den neuen Eintracht-Trainer Kornetka gibt es weiterhin keine Schonfrist. Bereits sein zweites Spiel als Verantwortlicher wird er an der Seitenlinie in der Heinz-von-Heiden-Arena im prestigeträchtigen Duell erleben. "Ich bin ganz gut vorbereitet. Bei den allerersten Gesprächen haben wir schon darüber geredet, dass dieses Derby auch Teil der ersten Aufgaben wird. Deswegen war es für uns wichtig, dass wir das erste Spiel gegen Düsseldorf gut gestaltet haben", erklärt Kornetka am heutigen Mittwoch.

Fußballerisch gut vorbereiten


Für den Coach geht es darum, dass sein Team den Fokus aufs Sportliche legt. "Dass dort eine andere Atmosphäre herrschen wird, als bei den Heimspielen oder den typischen Auswärtsspielen, ist auch klar. Trotzdem haben wir vor allem die Aufgabe, uns fußballerisch gut vorzubereiten, damit wir alle unsere Aufgaben auf dem Platz bewerkstelligen können, die auf uns zukommen", sagt Kornetka. Während es für Braunschweig weiterhin um jeden Punkt gegen den Abstieg geht, ist der Gastgeber weiterhin dran an den Aufstiegsplätzen.

Um voll konzentriert auf das Spiel hinzuarbeiten, ließ der neue Braunschweiger Übungsleiter auch das sonst schon fast zur Tradition gewordene öffentliche Abschlusstraining vor dem Derby absagen. "Wir haben uns dazu entschieden, weil wir so viele Inhalte in diese Mannschaft reinbringen müssen, wollen und auch können, wenn wir uns auf diesen sportlichen Teil konzentrieren. Da geht es auch um das Hören, wir kommunizieren viel auf dem Platz. Die Jungs untereinander, als auch mit uns als Trainern", erklärt Kornetka. Er habe Inhalte auf der Agenda, die er mit Sorgfalt mit den Spielern behandeln will. "Da wollen wir keine Körner verschwenden, sondern alles reinhauen, was wir haben, um für das Derby bestmöglich präpariert zu sein.”

Bisher hatte Kornetka, der zudem Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft ist, noch nicht viel Zeit mit seinem neuen Team, um gemeinsam Inhalte zu erarbeiten. Dafür hätten seine Schützlinge einiges am vergangenen Samstag bereits gut umgesetzt. "Deswegen habe ich auch gesagt, dass ich stolz auf diese Leistung war. Für die Jungs war es nicht einfach, das so schnell umzusetzen. Trotzdem ist noch eine lange Strecke zu gehen und wir wollen uns peu à peu verbessern. Stabiler werden, klarer werden und die Abläufe mit und gegen den Ball verfeinern."

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