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Sorge um den künstlerischen Nachlass Karl Schapers



Wolfenbüttel

Sorge um den künstlerischen Nachlass Karl Schapers


Eröffnung der Ausstellung „Der Blick aus dem Fenster“ in der Treppengalerie, von links: Annegrit Helke, Dunja Kreiser, Klaus-Dieter Arndt, Dr. Manfred Bormann (5. von links). Foto: Sickter Kulturinitiative
Eröffnung der Ausstellung „Der Blick aus dem Fenster“ in der Treppengalerie, von links: Annegrit Helke, Dunja Kreiser, Klaus-Dieter Arndt, Dr. Manfred Bormann (5. von links). Foto: Sickter Kulturinitiative

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Sickte. Die Sickter Kulturinitiative SIKKI zeigte am Wochenende der Grafik in der Treppengalerie eine Auswahl der Werke Karl Schapers. Das berichtet die Initiative in einer Pressemitteilung. Dabei seien Sorgen um den umfangreichen künstlerischen Nachlass der Schapers laut geworden.



Die Leiterin der SIKKI Annegrit Helke hatte zusammen mit seinem Sohn Hans Schaper den künstlerischen Nachlass gesichtet. Auf den Bildern habesie immer wieder Hinweise entdeckt, wie sehr der Künstler seiner ländlichen Umgebung in Apelnstedt verbunden war. Dieser Wesenszug Karl Schapers seizum Thema der Ausstellung „Der Blick aus dem Fenster“ geworden. Zur Eröffnung habeder stellvertretende Sickter Bürgermeister Klaus-Dieter Arndt gesprochen. Er kommt aus Apelnstedt und seine Erinnerungen an den 2008 verstorbenen Künstler hättenzum umfassenden Verständnis der Bilder beigetragen. Karl Schaper habeeng mit seiner Frau Susanne Schaper zusammen gearbeitet. Sie seienbereits 1959 auf der Dokumenta II vertreten gewesen. Ihre Arbeiten hättendort internationale Anerkennung gefunden. Deshalb habees die Eröffnungsgäste verwundert zu hören, dass das Künstlerpaar in derRegion und auch in Apelnstedt relativ unbekannt seienund bisher auch geblieben wären.

Den Ausführungen Klaus-Dieter Arndts folgten Grußworte der Landtagsabgeordneten Dunja Kreiser. Sie seiin der direkten Nachbarschaft zum alten Apelnstedter Schulhaus, in dem die Familie Schaper seit 1973 wohnte, aufgewachsen und hättevon ihren damaligen Lebensumständen berichtet. Nun würdenberechtigte Sorgen um den umfangreichen künstlerischen Nachlass der Schapers bestehen. Dieser seinoch im Wohnhaus und im Atelier gelagert und bedürfeder professionellen Sichtung und Unterbringung. Um die umfangreiche Sammlung für die Nachwelt zu erhalten, seiein Verein gegründet worden. DenkMalKunst e.V. fördere die Kunst, Kultur sowie die Heimatpflege derRegion. Dunja Kreiser hättesich erfreut gezeigt, dass Formulare für den Vereinsbeitritt in der Treppengalerie bereitlagen. Sie habedie Anwesenden gebeten, diese auszufüllen, sofern sie noch keine Mitglieder waren.


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