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Sorgen vergessen – Auf dem Rücken der Pferde

von Robert Braumann


Ziel der Initiative ist es, mit betreuten reitpädagogischen Angeboten die Geschwister von schwerkranken und behinderten Kindern zu stärken und die betroffenen Familien zu entlasten. Foto: Siegfried Nickel
Ziel der Initiative ist es, mit betreuten reitpädagogischen Angeboten die Geschwister von schwerkranken und behinderten Kindern zu stärken und die betroffenen Familien zu entlasten. Foto: Siegfried Nickel Foto: Siegfried Nickel

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03.08.2016




Braunschweig. Im Januar 2015 wurde auf dem auf dem Reiterhof Friederike Bewig der erste niedersächsische Geschwisterkinderstützpunkt in Braunschweig gegründet. Ziel der Initiative ist es, mit betreuten reitpädagogischen Angeboten die Geschwister von schwerkranken und behinderten Kindern zu stärken und die betroffenen Familien zu entlasten.

Der Umgang mit dem Tier und das Vertrauen das dadurch entsteht, soll es den Betreuern erlauben auch schwierige Fragen nach den erkrankten Geschwistern anzusprechen. So könnten sich die Kinder öffnen und von ihren Problemen berichten. Am Mittwoch wurde ein erstes Fazit gezogen. In Braunschweig konnten bislang 100 Geschwisterkinder im betreuten Umgang mit Pferden Spaß haben und Gleichgesinnte kennenlernen. Acht Kinder nehmen dabei wöchentliche Angebote des therapeutischen Reitens wahr, die anderen haben an den vier Geschwisterkinder-Reittagen teilgenommen. Inhalte sind im wesentlichen die "Auszeit" vom Alltag, Treffen anderer betroffener Kinder sowie der Umgang und die Rücksichtnahme mit dem Pferd und sich selber.

Projektträger ist der gemeinnützige Verein "Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V." in Kooperation mit der Krosche Kinderstiftung. Nähere Infos auch unter www.geschwisterkinder-Netzwerk.de


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