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"Sozialarbeit im Kirchenkreis ist wie eine ausgestreckte Hand"



Peine

"Sozialarbeit im Kirchenkreis ist wie eine ausgestreckte Hand"


Pastor Markus Lenz, Wilfried Fricke und, Superindendent Volker Menke bei Frickes Verabschiedung. Foto: Kirchenkreis
Pastor Markus Lenz, Wilfried Fricke und, Superindendent Volker Menke bei Frickes Verabschiedung. Foto: Kirchenkreis

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Peine. In einem Gottesdienst verabschiedete Superintendent Dr. Volker Menke den Leiter des Hauses der Diakonie, Wilfried Fricke, am Sonntag in den Ruhestand. Viele Weggefährten des Kirchenkreissozialarbeiters waren in die St.-Jakobi-Kirche gekommen, um sich persönlich von ihm zu verabschieden.



Grundlage der Predigt war die Bibelgeschichte von Jesus, der über das Wasser des Sees Genezareth geht. „Die Jünger auf dem Boot haben Angst vor dem Sturm und dem Untergang. Da ist Jesus auf einmal unten, mitten in der Todeszone und schreitet seelenruhig darüber hinweg. Keine Macht der Welt wird ihn zum Untergang bringen, denn Gott trägt ihn“, führte der Superintendent aus und betonte die große Bedeutung gegenseitiger Hilfe im Christentum. Es sei schlimm, dass Menschen, die in ihrem Amt auf die Bibel schwören, entscheiden, sich gegenüber Menschen in Not abzuschotten. Sozialarbeit im Kirchenkreis sei aktive Hilfe und wie eine "ausgestreckte Hand", die viele unterstützt und hält.

„Wie viele sinkende Petrusse hast du in deinem Berufsleben gerettet“, fragte Pastor Markus Lenz als Vertreter des Diakonieausschusses den scheidenden Sozialarbeiter. Anschließend entpflichtete der Superintendent Wilfried Fricke von seinen Aufgaben und segnete ihn für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt.

Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu Wein, Wasser und Gebäck eingeladen, um sich noch einmal im persönlichen Gespräch zu verabschieden.


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