Wolfenbüttel

Sozialcafe der Linken im August 2016


Beim Sozialcafé wir sich ausgetauscht. Foto: Privat
Beim Sozialcafé wir sich ausgetauscht. Foto: Privat

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05.09.2016




Wolfenbüttel. Am 31.08.16. fand im August das Sozialcafé der Linken im Roten Pavillon in der Fischerstraße 19b wie immer am letzten Mittwoch eines Monats statt.

Nadja Frick und Claudia hatten nach der Sommerpause das Thema „Ich hab die Krise – was nun?“ gewählt und dazu den Diplom-Psychologen und psychologischen Pschychotherapeuten Karl Möller eingeladen. Auch diesmal waren zahlreiche alte und neue Besucher erschienen.

Möller berichtete von seiner beruflichen Tätigkeit, bei der er sowohl mit Kindern und Erwachsenen gearbeitet hat. Sein besonderes Anliegen sei, bei Krisensituationen eine voreilige Einweisung in ein Krankenhaus mit Hilfe eines mobilen Krisendienstes zu vermeiden. Durch persönliche Intervention ließen sich so eine belastende Zeit, aber auch unnötige Kosten vermeiden. So ein mobiler Dienst stände vorrangig am Abend, in der Nacht und am Wochenende zur Verfügung. Psychologisch geschulte Fachkräfte ständen in Konfliktsituationen dem Hilfesuchenden zur Seite. Gerade wegen der langen Wartezeiten für Termine bei Fachärzten oder Klinikplätzen wäre ein mobiler Krisendienst hilfreich.
Gerade in unserer Zeit sind viele Menschen den steigenden Belastungen in Beruf und Familie häufig oder auch nur zeitweise nicht gewachsen und manchmal reichen auch nur ein Gespräch oder einige therapeutische Sitzungen aus um den Menschen wieder eine Perspektive zu geben.

Natürlich gäbe es auch Fälle wo eine stationäre Behandlung unabdingbar sei, dabei wurde auch Nutzen und Gefahren diskutiert wurden.
Neben medizinischer und ärztlicher Betreuung können auch Selbsthilfegruppen eine entlastende Wirkung haben.

Wer mochte erzählte von seinen Sorgen und Nöten oder berichtete aus seinem Alltag oder Berufsleben und durch Austausch von Erfahrungen konnte man sich bereichernd und hilfreich den einen oder anderen Rat geben oder sich einfach nur austauschen.

Am Ende des Nachmittages waren sich Gastgeber und Gäste einig, das Sozialcafe soll auch künftig weitergeführt werden und mit spannenden Themen viele Gäste bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen bewirten.


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