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Spannende neue Messergebnisse vor der Hünenburg


Martin Posselt misst das Erdmagnetfeld. Der Student René Piehl hilft. Foto: Bernd-Uwe Meyer
Martin Posselt misst das Erdmagnetfeld. Der Student René Piehl hilft. Foto: Bernd-Uwe Meyer Foto: Bernd-Uwe Meyer

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12.08.2016




Watenstedt. Seit 15 Jahren misst der Archäologe Martin Posselt das Erdmagnetfeld auf dem über Deutschland hinaus bedeutungsvollen bronzezeitlichen Hünenburggelände am Rande des Landkreises Helmstedt.

Grabungsleiter Dr. Immo Heske betonte: „Bisher wurden mit dem Magnetometer 35 Hektar erfasst.“ „Aus Störungen im Erdmagnetfeld kann ich Rückschlüsse auf Strukturen im Erdboden ziehen, ohne den Boden zu öffnen“, informierte Posselt. „Es deuten sich spannende neue Messergebnisse an, welche die Ausdehnung der Hünenburg - Unterstadt in einem neuen Licht erscheinen lassen“, fasste Heske die neuen Magnetmessungen zusammen. Auf dem Außengelände der Hünenburg lebten vor rund 3000 Jahren mindestens 500 Menschen. „Wir haben zu Beginn der Messungen nicht gewusst, was uns erwartet“, informierte Posselt die Göttinger Studenten Henrike Teiwes und René Piehl erfreut, die ihn bei seinen Messungen unterstützten.


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