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Spatenstich für das Nördliche Ringgebiet



Braunschweig

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Spatenstich für das Nördliche Ringgebiet

von Robert Braumann


Der erste Spatenstich ist erfolgt, das größter Wohnungsbauprojekt seit den 70iger Jahren in Braunschweig startet. Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnquartier „Nördliches Ringgebiet“ beginnen. Es ist das größte Wohnbauprojekt in Braunschweig seit 30 Jahren. Oberbürgermeister Ulrich Markurth setzte den ersten Spatenstich, gemeinsam mit Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer, Maren Sommer-Frohms (Geschäftsführerin der Nibelungen-Wohnbau-GmbH) und Bezirksbürgermeister Wolfgang Pause.

Im ersten Bauabschnitt an der Spargelstraße sollen zu 20 Prozent sozialer Wohnungsbau und 60 Prozent freifinanzierte Mietwohnungen entstehen. Weiter 20 Prozent der Wohnungen werden zum Verkauf stehen. Als Zielgruppe nennt die Nibelungen GmbH unterschiedliche Bevölkerungsgruppen – von Studenten über Familien bis zu Senioren sei jeder angesprochen. Die Wohnungen sollen jeweils zwei bis fünf Zimmer haben. Das neue Stadtquartier "Nördliches Ringgebiet" wird sich zwischen Weinbergweg und Wodanstraße im Norden, Bültenweg im Osten, der Hamburger Straße im Westen und dem Rebenring im Süden erstrecken. Der erste Abschnitt betrifft den Bereich nördlich der Taubenstraße. Zwischen Mittelweg, Mitgaustraße, Bültenweg und Taubenstraße sollen in den nächsten Jahren bis zu 500 Wohnungen entstehen. Weitere 500 Wohnungen sind für die Bereiche des bisherigen Geländes des Braunschweiger Zeitungsverlags und nördlich der Ludwigstraße vorgesehen.



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Mehrere Unternehmen arbeiten zusammen. Foto:



Insgesamt sollen 1750 Wohneinheiten entstehen. "Das Thema Wohnungsbau ist, von der Unterbringung von Flüchtlingen ganz abgesehen, eines der dringendsten Handlungsfelder der nächsten Jahre", sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. "Wir haben zu wenig Wohnungen in Braunschweig, und deshalb freue ich mich, dass wir heute das größte Wohnbauprojekt in Braunschwieg seit den 1970er Jahren in Angriff nehmen können. Ein Schwerpunkt ist die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, wobei zugleich viel Wert auf die städtebauliche Qualität des neuen Quartiers gelegt wird." Die Wohnungen sollen Ende 2017 bezugsfertig sein. Realisiert wird das Projekt in einer Kooperation von Nibelungen-Wohnbau-GmbH, Baugenossenschaft Wiederaufbau eG und Braunschweiger Baugenossenschaft eG.

Bunte Mischung geplant


Schwerpunktmäßig soll ein städtisch geprägtes Wohngebiet mit mehrheitlich drei- bis fünfgeschossigen Gebäuden entstehen. Von Wohnungen in Stadtvillen und im Geschosswohnungsbau bis hin zu gereihten Stadthäusern für den individuellen Wohnungsbau sind viele Wohntypologien möglich, einschließlich Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus. Freistehende Einfamilienhäuser sind aufgrund der mit dieser Bauform verbundenen geringen städtebaulichen Dichte nicht vorgesehen. "Das Plangebiet zwischen der gründerzeitlich geprägten Bebauung an der Nordstraße und dem Siegfriedviertel aus den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bietet als innenstadtnahe Fläche ein großes Potenzial für eine Nutzung mit Wohngebäuden, wohnverträglichem Gewerbe und hochwertigen Freiflächen. Durch die Nähe zur Innenstadt und zur Universität ergeben sich große Potenziale, das Gebiet im Sinne des Leitbildes einer dichten europäischen Stadt zu entwickeln und ein Quartier mit hoher Lebensqualität für seine Bewohner zu schaffen.“ Wolfgang Pause freute sich, dass der schönste Stadtteil Braunschweig nun zum allerschönsten Stadtteil werde.

So geht es weiter


Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt im Baugebiet Taubenstraße haben bereits begonnen. In diesem Bereich namens „Nordanger“ können weitere ca. 500 Wohneinheiten entstehen. Voraussetzung dafür ist die Umsetzung der Stadtstraße-Nord von der Hamburger Straße bis zum Bienroder Weg. Die Planungen für diese Stadtstraße haben ebenfalls bereits begonnen. Der dritte Bauabschnitt östlich der ehemaligen Spargelstraße (künftig „Nordanger“) folgt nach abgeschlossener Planung des zweiten Bauabschnittes. Weiter Infos finden Sie hier.


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