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Spielen, Jagen, Kochen bei Internationalen Steinzeitspielen



Wolfenbüttel

Spielen, Jagen, Kochen bei Internationalen Steinzeitspielen


Spielen, Jagen, Kochen bei Internationalen Steinzeitspielen. Foto: Archiv
Spielen, Jagen, Kochen bei Internationalen Steinzeitspielen. Foto: Archiv

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Schöningen. Mit großer Begeisterung haben rund 350 Teilnehmer die fünf Disziplinen bei den zweiten Internationalen Steinzeitspielen gemeistert. Die Paläoniken der Neuzeit sind im Wettkampf um den Weltmeistertitel beherzt beim Speerwerfen, Bogenschießen und Speerschleudern angetreten. In dem nachfolgenden Artikel berichtet Astrid Elisat über die Steinzeitspiele.

Bei strahlendem Sonnenschein waren nicht nur die vier Przewalski-Pferde ganz ausgelassen, sondern auch zahlreiche Gäste jeden Alters. Viel Trubel herrschte bei den unterschiedlichen Stationen, die Archäologie live erleben ließen – es wurde gelacht, geschwitzt, gestaunt. Experimentalarchäologen und Archäo-Techniker zeigten Feuermachen mal ohne Streichhölzer; Feuerstein schlagen, Kochen wie in der Steinzeit oder Werkzeuge und Waffen bauen, wie ein Urmensch - und das unter fachmännischer Anleitung von den Experten Wulf Hein, Holger Junker und Andreas Benke. Besonderes Interesse galt auch der Schmuckherstellerin, die unter anderem aus Kalksteinen Ketten vor Ort herstellte. Viel Wissenswertes über die Jagd früher und heute gab es Dank der Helmstedter Jägerschaft zu erfahren. Mit dem Werkzeug der Steinzeit, einem Feuersteinmesser, wurde sogar ein Reh zerlegt.

Ergebnisse der zweiten Internationalen Steinzeitspiele


Mit den originalgetreuen Repliken der Schöninger Speere haben Paula Germer aus Essehof, 12 Jahre (Kinderklasse), Madlen Osteroth aus Helmstedt, 16 Jahre (Jugendklasse), Julia König aus Neuerkerode, 26 Jahre (Specialolympics) und Stephan Reif aus Braunschweig, 35 Jahre(Erwachsenenklasse) am weitesten geworfen und standen somit auf dem Treppchen bei der abschließenden Siegerehrung im Restaurant Flintstone. „Am Spannendsten war die Speerschleuder, die hat meinen Ehrgeiz entfacht“, berichtet Reif begeistert, „es hat einen riesen Spaß gemacht!“. Glücklich waren die Gewinner nicht nur über ihre Wurfweiten und Laufzeiten, sondern auch über die Gewinne dreier großer Rattan-Bögen, berichtet Astrid Elisat. Die Paläoniken der Neuzeit werden außerdem auf dem paläon-Wanderpokal verewigt.


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