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Spielstationen in den Wald integriert



Spielstationen in den Wald integriert


Spiel- und Rückzugsort zugleich: Avery Kolle (3.v.l.) zeigt den Vorständen der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn- Wolfsburg, Jürgen Kröger (v.l.), Christian Eichler und Silke Comberg, wie und wo er im Wald Spielgeräte für krebskranke Kinder aufgestellt hat. Foto:  Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
Spiel- und Rückzugsort zugleich: Avery Kolle (3.v.l.) zeigt den Vorständen der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn- Wolfsburg, Jürgen Kröger (v.l.), Christian Eichler und Silke Comberg, wie und wo er im Wald Spielgeräte für krebskranke Kinder aufgestellt hat. Foto: Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg

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Stüde. Die gemeinnützige Anlage „Haus am Bernsteinsee für krebskranke Kinder“ schafft am Bernsteinsee in Stüde einen Rückzugsort für betroffene Familien. Nun bekommt sie von der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg Unterstützung. Wie die Sparkasse mitteilt, finanziert sie mit 7.500 Euro neue Spielgeräte.



Die Holzhäuser auf der Anlage, in denen Familien eine kleine Auszeit verbringen können, sind umgeben von Wald. Dieser sollte ursprünglich gerodet und mit Einfamilienhäusern bebaut werden. Doch Avery Kolle, Geschäftsführer der Anlage, legte einen sinnvollen Nutzungsplan vor, um das Waldstück zu erwerben. Damit ging sein Wunsch in Erfüllung, einen Ort für Eltern und Kinder zu schaffen, an dem sie naturverbunden zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken können.

„Die Familien verbringen hier bis zu zehn Tage. Die Nachfrage ist extrem groß und Absagen können wir uns nicht leisten. Deswegen ist die Aufenthaltsdauer begrenzt“, erläutert Kolle. Lediglich die Nebenkosten zahlen die Familien selbst, der Verein übernimmt dank Spenden alle übrigen Kosten. Was als nahegelegene Erholungsmöglichkeit für Familien zwischen Harz und Heide gedacht war, wächst konstant. Aus Hannover, Göttingen, Halle und Frankfurt kommen mittlerweile Gäste an den Bernsteinsee.

Damit sich die erkrankten Kinder und ihre Geschwister, meistens im Alter zwischen einem und 14 Jahren, nicht langweilen, können sie nun verschiedene Stationen im Wald erkunden. Neben sportlichen Attraktionen wie einer Tischtennisplatte, einem Basketballfeld oder einem Klettergerüst gibt es auch ein Insektenhotel und eine Futterstation für Eichhörnchen. „Zwei Bäume haben geradezu danach geschrien, zwischen den Stämmen eine Seilrutsche zu befestigen“, erklärt Kolle bei dem Rundgang mit den Vorständen der Kultur- und Sozialstiftung, Silke Comberg, Christian Eichler und Jürgen Kröger.


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