Sie sind hier: Region > >

305 Teilnehmer bei Ultimate Frisbee-Turnier


305 Teilnehmer bei Ultimate Frisbee-Turnier


Beim Ultimate Frisbee Turnier Fackel Up in Braunschweig nahmen 22 Mannschaften mit 305 Aktiven teil. Im Finale standen sich die Hannoveraner Funatics und die Münsteraner Washed with all Waters (weiße Trikots) gegenüber. Foto: MTV Braunschweig.
Beim Ultimate Frisbee Turnier Fackel Up in Braunschweig nahmen 22 Mannschaften mit 305 Aktiven teil. Im Finale standen sich die Hannoveraner Funatics und die Münsteraner Washed with all Waters (weiße Trikots) gegenüber. Foto: MTV Braunschweig. Foto: MTV Braunschweig.

Artikel teilen per:

Braunschweig. Zum Fackel Up-Turnier reisten wieder zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Braunschweig. 22 Mannschaften mit 305 Spielerinnen und Spielern folgten dem Ruf der Ultimate Frisbee-Abteilung des MTV Braunschweig zur Roten Wiese. Von Jan Schüler.

Ultimate ist ein temporeicher Mannschaftssport, bei dem zwei Teams um eine Frisbee-Scheibe spielen. Das Spielfeld hat die Länge und halbe Breite eines Fußballfeldes. Wie beim American Football gibt es zwei Endzonen. Ziel des Spieles ist es, die Frisbee-Scheibe durch Zuwerfen in die gegnerische Endzone zu spielen, dort zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen. Jedes Team besteht aus sieben Personen.

Beim Fackel Up wurde loose Mixed gespielt, das heißt mindestens eine Frau war in der jeweiligen Mannschaft. Ein ganzes Wochenende stand die Sportanlage Rote Wiese im Zeichen des Frisbees, auch mit internationaler Beteiligung. Eine Mannschaft aus der Türkei, die Looney Turks, reiste auch schon für das letztjährige Fackel Up nach Deutschland. Die Mannschaft des MTV Braunschweig, die unter dem Teamnamen Rotpot antrat, landete am Ende auf dem 15. Platz. Nach einem spielerisch starken Finale der Hannoveraner Funatics gegen die Münsteraner Washed with all Waters stand es schlussendlich 13:7 für das Team aus Münster.

Eine Besonderheit beim Ultimate Frisbee ist der fehlende Bedarf an Schiedsrichtern. Dieser Sport kommt ohne sie aus, denn Probleme oder Regelverstöße werden unter den Spielern besprochen. Ganz im Sinne dieses Geistes verlieh man beim Fackel Up einen Sonderpreis, den Spiritpreis. Nach jeden Spiel bewerteten die Teilnehmer den Spirit, oder anders ausgedrückt Sportsgeist, der anderen Mannschaft. Die meisten Punkte hierbei erhielt die Mannschaft aus Mainz, die Feldmädchen. Zufrieden mit der Organisation und dem Turnier reisten am Ende des letzten Turniertages die Mannschaften zurück in ihre Heimatstädte.


zur Startseite