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Bitter: Werder mauert dominante Wölfe in den Abstiegskampf


Bitter: Werder mauert dominante Wölfe in den Abstiegskampf

von Frank Vollmer


Borja Mayoral mit dem Anschluss. Trotz Dauerbelagerung musste Wiedwald nicht erneut hinter sich greifen. Fotos: Agentur Hübner
Borja Mayoral mit dem Anschluss. Trotz Dauerbelagerung musste Wiedwald nicht erneut hinter sich greifen. Fotos: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner

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Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg zeigte sich am Freitagabend gegen den SV Werder Bremen extrem verbessert, stellte gar mit 27 Torschüssen einen neuen Saisonrekord auf - und verlor doch 1:2 (1:2). Wird es jetzt im Abstiegskampf wieder eng für Trainer Ismaël?

Doppelschlag-Schock durch Gnabry


Das war ein bitterer Abend für den Wolfsburger Bundesligisten. Vor ausverkauftem Haus zeigte das Team über 94 Spielminuten eine mehr als engagierte Vorstellung, betrieb dabei aber auch Chancenwucher. Gleich fünf Stratelftickets vergab Valerien Ismaël dabei neu.Bruma, Vierinha, Gerhardt und Gomez rückten auf die Bank, Seguin aus dem Kader. Dafür kamenKnoche, Blaszczykowski, Träsch, Didavi und Mayoral.

Die zeigten Moral, denn ein von Rodriguez abgefälschter Gnabry-Schuss landete unhaltbar hinter Keeper Diego Beanglio (10.). Es kam noch dicker, als der Torschütze keine sechs Minuten später einen Junuzovic-Freistoß von Sané per Kopfballverlängerung serviert bekam. Der Nationalspieler nahm mit Brust an und netzt aus kurzer Distanz zum 0:2 (18.).

Die schnelle Antwort hielt den VfL Im Spiel. Didavi verlängerte eine Ecke zu Mayoral, der die Brust zum Anschlusstreffer ausstreckte (19.).Blaszczykowski verpasste kurz darauf den Ausgleich (26.). Auch Didavi (36.) und Mayoral (40.) scheiterten. Wolfsburg war deutlich am Drücker, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Die letzte Chance im ersten Durchgang vergab Jannes Horn in der Nachspielzeit bei seinem zweiten Startelfeinsatz in Folge.

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Jannes Horn mit der Chance vor der Pause. Foto:


Dauerdruck bleibt unbelohnt


Die Gäste igelten sich im zweiten Durchgang noch mehr ein und verteidigten mit viel Einsatz. Einen verdeckten Distanzhammer von Luiz Gustavo parierte Wiedwald stark (47.), eine Malli-Ecke fälschte Bauer beinahe ins eigene Tor ab (51.). Es gab noch viele weitere Chancen für die "Wölfe", doch blieb es beim 1:2 – auch wenn die eingewechselten Mario Gomez (63.) und Ntep (74.) weitere Hochkaräter liegen ließen.

"Wir haben alles getan und wirklich um jeden Zentimeter gekämpft", sagte VfL-Kapitän Diego Benaglio nach dem Spiel bei Sky. "Im Moment zählen nur Punkte Wir wollten diesen Dreier unbedingt holen. Wir müssen die nächsten Spiele so angehen, wie wir das heute angegangen sind." Auf die erneut befeuerte Trainerdiskussion beim VfL entgegnete der Torhüter: "Das Verhältnis zum Trainer ist absolut intakt, sonst wären wir heute nicht mit so einer Leistung vom Platz gegangen."

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Steht der VfL-Trainer wieder in der Diskussion? Foto: Agentur




Zahlen & Fakten


VfL Wolfsburg: Benaglio, Knoche, Luiz Gustavo, Rodriguez, Arnold, Blaszczykowski, Träsch (80. Gerhardt), Didavi (63., Gomez), Horn, Malli, Mayoral (74. Ntep) Trainer: Valerien Ismael

SV Werder Bremen: Wiedwald, Gebre Selassie, Sané, Moisander, Bauer, Veljkovic, Eggestein (74. Grillitsch), Bartels (60. Kainz), Junuzovic, Kruse, Gnabry (82. Pizarro) Trainer: Alexander Nouri

Torfolge: 0:1 Serge Gnabry (10.), 0:2 Serge Gnabry (18.), 1:2 Borja Mayoral (19.)

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