Braunschweig. Diese drei Punkte sind ungemein wichtig für Eintracht Braunschweig im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Braunschweiger gewannen beim 1. FC Kaiserslautern und ihrem Ex-Coach Torsten Lieberknecht mit 2:0 (1:0). Dabei schockte ausgerechnet Faride Alidou – Leihgabe des FCK an die Eintracht – die Roten Teufel früh in der Partie.
Bereits in der 14. Minute jubelten die Gäste aus der Löwenstadt: Lino Tempelmann hatte aus zentraler Position draufgehalten, Kaiserslauterns Keeper Enis Kamga ließ den Ball nach vorne abprallen – und genau dort stand Braunschweigs Faride Alidou, der den Ball am Torwart vorbei und zur Führung einschob.
Yardimci vollendet den Konter
Eine gute Viertelstunde später hatte Alidou erneut eine Gelegenheit nach einem Torwartfehler, ließ sich diesmal aber noch entscheidend stören. Dem FCK wäre hingegen schon zuvor beinahe der Ausgleich geglückt, als Paul Joly aber aus kurzer Entfernung per Kopf an Eintracht-Schlussmann Thorben Hoffmann scheiterte.
Während die Gastgeber nach der Pause zwar erneut Chancen auf den Ausgleich hatten, gelang es den Braunschweigern nachzulegen. Erencan Yardimci, der für den Torschützen Alidou in der 58. Minute eingewechselt wurde, vollendete einen Konter, den Robin Heußer und Florian Flick eingeleitet hatten, zur 2:0-Führung für die Gäste.
Die drei Punkte sind umso wichtiger, da am Freitagabend auch Eintrachts Tabellennachbar Fortuna Düsseldorf (3:1 gegen Dynamo Dresden) gewann. Die weiteren Kellerkinder der 2. Liga spielen erst am Samstag und Sonntag.
Pfeifkonzert für Kaiserslautern
Für Eintrachts Ex-Coach und Vereinslegende Torsten Lieberknecht war das Wiedersehen mit seiner "Alten Liebe" somit alles andere als ein Erfolg. Die FCK-Fans quittierten den Auftritt der Roten Teufel jedenfalls mit einem Pfeifkonzert.

