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Labbadia vor Bayer: "Rexhbecaj hat die Nase vorne"


Labbadia vor Bayer: "Rexhbecaj hat die Nase vorne"

von Jens Bartels


Elvis Rexhbecaj als Ersatz für Josuha Guilavogui? Trainer Labbadia sieht den Youngster vorne, ist gegen Bayer 04 noch sieglos. Fotos: Agentur Hübner
Elvis Rexhbecaj als Ersatz für Josuha Guilavogui? Trainer Labbadia sieht den Youngster vorne, ist gegen Bayer 04 noch sieglos. Fotos: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner

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Wolfsburg. Wer ersetzt Joshua Guilavogui am Samstag (15.30) zum Auswärtsauftakt bei Bayer 04 Leverkusen als Kapitän und im zentralen Mittelfeld? Trainer Bruno Labbadia wartet zudem noch auf den ersten Sieg gegen die Werkself. 

Wer ersetzt Guilavogui?


„Menschlich und fußballerisch ist es ein großer Ausfall“, betont Bruno Labbadia am Donnerstag noch einmal den Ausfall seines Mannschaftskapitäns Josuha Guilavogui wegen seiner, im Auftakt gegen Schalke 04 erlittenen, Knieverletzung. „Er wird nicht operiert, sondern konservativ behandelt und startet direkt mit der Reha“, verrät der 52 Jahre alte Fußballlehrer.

Nun sei es an den anderen Spielern, sich zu zeigen und das Fehlen des Leaders zu kompensieren: „Wir müssen das als Mannschaft wettmachen und mehr zusamenrücken“, fordert der Trainer. Stellvertreter Koen Casteels wird erst einmal die Regenbogenbinde tragen: „Er füllt die Rolle als Vize-Kapitän und im Mannschaftsrat sehr gut aus. Die Mannschaft und wir im Trainerteam haben großes Vertrauen in ihn“, so Labbadia. Den Platz im zentralen Mittelfeld könnte in Leverkusen dagegen Elvis Rexhbecaj einnehmen: „Elvis hat momentan klar die Nase vorn. Er hat ein sehr gutes Spiel in der U23 gegen die HSV-Reserve gezeigt und gibt immer Vollgas“, lobt Labbadia das 20 Jahre alte Nachwuchstalent.

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Admir Mehmedis einziger Bundesliga-Treffer für den VfL war gegen seinen Ex-Club Leverkusen. Foto: Agentur Hübner


Labbadia wartet noch auf den ersten Sieg


Am Samstag gilt es, den sehr guten Eindruck vom Heimauftakt auch in der Fremde zu bestätigen. Ausgerechnet bei Labbadias altem Verein Bayer 04 Leverkusen, mit dem er als Trainer 2009 im Finale des DFB-Pokals stand, jedoch gegen Werder Bremen mit 0:1 knapp unterlag. In der darauffolgenden Hinrunde äußerte Labbadia Kritik gegen die Bayer-Bosse, kurz darauf erfolgte das Aus nach etwas mehr als einem Jahr.

„Ich komme gerne nach Leverkusen zurück und habe natürlich nichts dagegen, wenn wir dort etwas mitnehmen“, flachst er heute und lobt den kommenden Gegner: „Bayer macht sehr gute Arbeit und spielt guten Fußball. Es wird eine Herausforderung für uns. Wir freuen uns darauf, es wird sicherlich Spaß machen.“

Spaß möchte man Labbadia und seiner Elf in der BayArena wünschen. Ein Dutzend Mal versuchte er sich mit seinenverschiedenenMannschaft an der Werkself. Ein Sieg blieb ihm bisher verwehrt. Vier Remis und acht Niederlagen stehen in der Statistik. Das sei witzig, so Labbadia: „Als Spieler hatte ich meine beste Serie gegen Leverkusen, da habe ich nur getroffen“, erinnert er sich. „Als Trainer würde ich das gerne ändern!“
"Der Sieg gegen Schalke 04 war sehr wichtig, vor allem weil wir uns gegen Widerstände durchgesetzt haben. Wir brauchen diese Erfolgserlebnisse." -Bruno Labbadia

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