Strafen-Ranking: Voigt lobt das Verhalten der Eintracht-Fans

von Frank Vollmer


Eintracht Braunschweig-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt lobt das Verhalten der Fans in der abgelaufenen Saison. Fotos: Agentur Hübner
Eintracht Braunschweig-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt lobt das Verhalten der Fans in der abgelaufenen Saison. Fotos: Agentur Hübner | Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Im bundesweiten Ranking der vom DFB ausgesprochenen Strafen für "unsportliches Verhalten ihrer Zuschauer" an die Clubs hat Eintracht Braunschweig vergleichsweise gut abgeschnitten. Löwen-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt zeigte sich am Samstag gegenüber regionalSport.de sehr erfreut über diese Entwicklung.

"Das kommt allen Fans zugute"


"Natürlich sind wir sehr froh darüber, dass sich unsere Fans in der abgelaufenen Saison so positiv verhalten haben, was automatisch dazu geführt hat, dass die Verbandsstrafen vergleichsweise niedrig ausgefallen sind", kommentiert Soeren Oliver Voigt die, im Bundesvergleich, geringen Geldstrafen, die derDFB in der abgelaufenen Saison gegen Eintracht Braunschweig ausgesprochen hat. Insgesamt 12.500 Euro wurden in zwei Fällen in Rechnung gestellt (Mehr hier).

Dadurch sei es unter anderem möglich gewesen, die Bereitstellung von Fanbussenoder Sonderzügen zu Auswärtsfahrten finanziell zu unterstützen, "was im Endeffekt allen Fans zugute gekommen ist",betontder Geschäftsführerder Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA. Voigt blickt dabei auch voraus: "Das würden wir in der Form– im Rahmen unserer Möglichkeiten– auch gerne in der Zukunft machen."

"Sogar in Kiel haben es unsere Anhänger geschafft, sich trotz der emotionalen Ausnahmesituation eines Abstiegs absolut verantwortungsbewußt zu verhalten. Wir freuen uns auch in Zukunft auf die Kommunikation und den Dialog mit unseren Fans und hoffen, dass sich das gute Ergebnis auch in der kommenden Saison wiederholen lässt." Soeren Oliver Voigt

Miteinander reden


Natürlich könne niemand die Verantwortung für das Fehlverhalten einzelner Personen übernehmen, so Voigt. "Wir führen das Ergebnis in seiner Gesamtheit aber auch darauf zurück, dass wir uns seit einiger Zeit in verschiedenen Formaten im Dialog mit den Fan-Institutionen und der Ultraszene befinden", erklärt der 48 Jahre alte Manager. Als Beispiel ziehtVoigt denviermal im Jahr stattfindenden "Verstetigten Dialog" oder die Unterstützung der Blaugelben Hilfe e.V. bei der Durchführung eines bundesweit beachteten Pilotprojektes, einem Bewährungskonzept für Stadionverbotler (Mehr hier), heran.

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