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Vierte Pleite in Folge: Turm schlägt kraftlosen Löwen

von Frank Vollmer


Vierte Pleite in Folge, erstmals daheim: Die Basketball Löwen konnten es schon besser. Fotos: Agentur Hübner
Vierte Pleite in Folge, erstmals daheim: Die Basketball Löwen konnten es schon besser. Fotos: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner

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07.12.2019

Braunschweig. Vor einer stimmungsvollen Saisonrekordkulisse von 4.248 Zuschauern verlor das Strobl-Team von Headcoach Pete Strobl und Topscorer Karim Jallow (19 Punkte) am Freitagabend in einer engen Partie mit 94:97 (55:58) gegen den Aufsteiger Hamburg Towers. Bei der ersten Heimpleite der Saison verschliefen die Hausherren den Spielbeginn komplett.

"Müssen wir als Mannschaft besser machen!"


Die Pleitenserie der Basketball Löwen nimmt ihren Lauf. Nach dem unerwartet positivem Saison-Beginn hat das Team um Headcoach Pete Strobl die nunmehr vierte Pleite in Folge hinnehmen müssen. Erstmals erwischte es die Basketbal Löwen dabei auch in ihrer heimischen „Festung“ Volkswagen Halle - und das ausgerechnet gegen Aufsteiger Hamburg Towers, die bisher erst einen Sieg eingefahren hatten.

Die Gäste kauften den Löwen dabei schon im ersten Viertel mit intensiver Spielweise und hoher Trefferquote den Schneid ab und führten nach den ersten zehn Spielminuten bereits mit 17 Punkten (15:32). „Die ganze Woche haben wir trainiert, geredet und uns darauf vorbereitet, gut anzufangen und mit Herz zu kämpfen. Aber offensichtlich war das nicht der Fall“, ließ Strobl seiner Verärgerung freien Lauf. Zwar fing sich seine Mannschaft nach dem verpatzten Spielbeginn im zweiten Viertel und kam noch einmal zurück – zumPunktgewinn solltedie Vorstellung seiner Mannschaft an diesem Abend aber nicht mehr reichen. Die Towers um ihren Regisseur Jorge Gutierrez (19 Punkte, 10 Assists) und dem im letzten Viertelüberragenden Yannick Franke (28 Punkte) hattenimmer die passende Antwort in dieser heiß umkämpften Begegnung.

Ganz amEnde wurde es noch einmal spannend. Sowohl beim Stand von 94:96 und 24 verbleibenden Sekunden als auch 2,2 Sekunden vor dem Ende und mit drei Punkten Rückstand (94:97) hatten die Hausherren den Wurf, der jedoch in beiden Fällen nicht ins Ziel traf. „Am Ende wird sich jeder an die letzten Sekunden erinnern. Aber meiner Meinung nach liegt die Ursache für unsere Niederlage im ersten Viertel“, monierte Pete Strobl den schwachen Spielbeginn seiner Mannschaft und fügte an: „Deswegen mussten wir uns das ganze Spiel zurück kämpfen." Es tue weh, zu verlieren und tue serh weh, zu Hause zu verlieren.

"Danke an unsere Zuschauer. Sie waren bis zum Schluss sehr laut. Es tut mir leid, dass wir den Sieg für sie nicht holen konnten. Viele sagen mir, wir sind auf einem guten Weg, wir haben sehr talentierte, junge Spieler mit guter Zukunft. Trotzdem tut es weh, zu verlieren. Das müssen wir als Mannschaft besser machen", kündigte Strobl an.

Am kommenden Samstag (18.00) empfangen die Basketball Löwen im Pokal Brose Bamberg.


Pete Strobl konnte nicht gefallen, was seine Löwen da zu Spielbeginn zeigten. Foto:


Zahlen & Fakten


Basketball Löwen Braunschweig: Wank 3, Zeeb 3 (6 Assists), Pwono 4 (3 Ballgewinne), Klepeisz 16, Mushidi 6, Göttsche n.e., Marelja 3, Releford 16 (6 Assists, 3 Ballgewinne), Lawson III 6 (8 Rebounds), Jallow 19, Eatherton 18.

Hamburg Towers: Franke 28 (5 Rebounds), Ibeh 6 (7 Rebounds), Beech 12 (6 Rebounds), Walker 5, Gutierrez 19 (6 Rebounds, 10 Assists), Schaffartzik 15, Müller 3, Freese 2, Hollatz, Ogunsipe 7 (5 Rebounds), Yebo.

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