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Sprengsatz auf Bahnschienen? Spezialisten rücken an



Goslar

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Sprengsatz auf Bahnschienen? Spezialisten rücken an

von Werner Heise


Symbolbild. Foto: Anke Donner

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Goslar/Stapelburg. Bei dem Anschlag auf die Bahnstrecke zwischen Stapelburg und Ilsenburg, bei dem bislang Unbekannte Kabel und Reifen in Brand gesetzt sowie auf 70 Zentimetern einen Gleisabschnitt einbetoniert haben, könnten die Täter möglicherweise auch einen Sprengsatz hinterlassen haben. Hierfür gebe es Anhaltspunkte. Die Polizei hat zur Klärung Spezialkräfte aus Leipzig angefordert.



Der Bahnverkehr nach Goslar ist seit dem Vormittag unterbrochen und wird über einen Schienenersatzverkehr geregelt. Ob die Tat im Zusammenhang mit dem sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“, der Großkundgebung Rechtsextremer in Goslar, im Zusammenhang steht, vermochte eine Sprecherin der Bundespolizei nicht einzuschätzen. Man ermittelt in alle Richtungen. Personen kamen bei dem Anschlag bislang nicht zu schaden.


Hier auf der Bahnstrecke zwischen Ilsenburg und Stapelburg wurden Kabel und Reifen in Brand gesetzt. Foto: privat



Aktualisiert, 17:28 Uhr


Die Polizei konnte zwischenzeitlich Entwarnung geben. Die Spezialkräfte konnten in dem Betonklotz keine gefährlichen Gegenstände entdecken.

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