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Sprengstoff-Alarm in der Landesaufnahme-Behörde



Braunschweig

Sprengstoff-Alarm in der Landesaufnahme-Behörde

von Werner Heise


Ein Wohncontainer-Komplex auf dem Gelände der Landesaufnahmebehörde. Symbolfoto: Sina Rühland/Archiv
Ein Wohncontainer-Komplex auf dem Gelände der Landesaufnahmebehörde. Symbolfoto: Sina Rühland/Archiv Foto: Sina Rühland

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Kralenriede. Aufregung am Sonntagabend in der Landesaufnahmebehörde (LAB) in Kralenriede. Über Notruf alarmierte der dortige Sicherheitsdienst um 20.18 Uhr die Polizei. Grund hierfür war der Fund eines schwarzen "herrenlosen Koffers" auf dem Gelände.

Rund 80 Bewohner der LAB mussten ihren Wohncontainer-Komplex verlassen, wie Polizeisprecher Wolfgang Klages gegenüber regionalHeute.de mitteilte. Sie befanden sich in unmittelbarer Nähe zu dem "herrenlosen Kofer", der mit einem Zahlenschloss verschlossen war und allein auf einer Grünfläche stand. Da sich niemand zu dem Koffer bekannte und man einen möglichen Anschlag nicht ausschließen konnte, wurde zur Öffnung des Koffers umgehend ein Team von Sprengstoff-Experten der Polizei Hannover hinzugezogen, die sogenannten "Delaborierer". Gegen 23 Uhr dann die Entwarnung: der Koffer war komplett leer! Offenbar wurde dieser einfach nur vergessen. Übrigens: Wer durch das absichtliche Platzieren eines "herrenloses Koffers", die Vortäuschung einer Tat beabsichtigt, verübt ein "gemeingefährliches Verbrechen" und kann mit drei Jahren Freiheitsentzug bestraft werden, gibt Wolfgang Klages zu bedenken.


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