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Gifhorn: Sprengstoffanschlag auf Blitzersäule



Gifhorn

Sprengstoffanschlag auf Blitzersäule an Christianenstiftkreuzung

Erst in der vergangenen Woche wurde die Anlage aktiviert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Gifhorn. Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Nacht zum heutigen Freitag durch eine Sprengstoffexplosion eine neu installierte Blitzersäule an der Christinenstiftkreuzung in Gifhorn. Eine Plastikabdeckung an der Rückseite der Säule wurde hierdurch zerstört. Die technische Funktionsfähigkeit der Messanlage ist nach ersten Erkenntnissen jedoch weiterhin gegeben. Dies berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.



Gegen 0.30 Uhr hätten Anwohner der Straße Im Meinecken Sohl einen lauten Knall aus Richtung B 188 gehört. Als sie aus dem Fenster schauten, hätten sie zwei flüchtige Männer bemerkt, die sich schnellen Schrittes von der Bundesstraße in Richtung Meinecken Sohl entfernten. Beide sollen laut Beschreibung 175 bis 180 Zentimeter groß und 20 bis 30 Jahre alt sein. Einer der beiden habe eine dicke schwarze Winter-/Daunenjacke mit Kapuze über dem Kopf getragen. Der zweite habe kurze blonde Haare gehabt.

Die Zeugen seien anschließend sofort zur Christinenstiftkreuzung gegangen, um nachzuschauen, weshalb es einen so lauten Knall gegeben habe. Dabei hätten sie die beschädigte Blitzersäule bemerkt und riefen daraufhin die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief zunächst erfolglos.


Bei dem verwendeten Sprengmittel handele es sich vermutlich um mehrere miteinander verbundene Silvesterböller. Um sachdienliche Hinweise zu den Tätern bittet die Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800.

Erst in der vergangenen Woche wurde der Blitzer an der Kreuzung aktiviert. Mit dieser Maßnahme reagiert der Landkreis Gifhorn auf eine Empfehlung von der Verkehrsunfallkommission aus dem Jahr 2019.

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