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Braunschweig fördert Veranstaltungsreihe zur Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft



Braunschweig

Stadt fördert Veranstaltungsreihe zur Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Haus der Wissenschaft weitet Konzept des Digital Dienstag auf Stadtentwicklung und kreative Quartiere aus.

Haus der Wissenschaft Foto: Thorsten Raedlein/Archiv
Haus der Wissenschaft Foto: Thorsten Raedlein/Archiv Foto: Thorsten Raedlein/Archiv

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Braunschweig. Die Stadt Braunschweig fördert eine Veranstaltungsreihe der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH (HdW) von Juli 2021 bis Juni 2023 mit insgesamt 100.000 Euro. Das hat der Wirtschaftsausschuss am heutigen Dienstag beschlossen.



Das Konzept "HdW@Creative Spaces" weitet beliebte Formate wie den Digital Dienstag auf weitere Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft aus und soll die kreativen Räume stärken, die in der 2020 vorgestellten Studie "Kreative Orte und Räume, Kultur- und Kreativwirtschaft in Braunschweig" identifiziert worden sind. Diese kreativen Räume und Veranstaltungsorte sollen dazu im Wechsel als Austragungsorte für die Reihe fungieren.

Mit der in den letzten zwei Jahren von der Stadt Braunschweig geförderten Staffel von Veranstaltungen wie dem Digital Dienstag und dem Digitalen Marktplatz lockte das HdW vor Beginn der Corona-Pandemie monatlich bis zu 120 Gäste in den TRAFO Hub in der Sophienstraße. Damit wurde ein Beitrag zur Vernetzung der Akteure innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft und mit weiteren Branchen erreicht. Mit der Übertragung auf weitere sogenannte "Kreative Orte" in Braunschweig wollen Stadt und Haus der Wissenschaft nun den Ergebnissen der im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie zu den kreativen Orten und Quartieren in Braunschweig Rechnung tragen.

Kreative Orte stärken


"Der TRAFO Hub hat sich als Ort des Austauschs insbesondere zu Themen der Digitalisierung etabliert. Wir wollen nun auch die vielen weiteren kreativen Orte stärken, die dank ihrer jeweils ganz eigenen Atmosphäre viele kreative Köpfe aus den verschiedenen Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft anziehen", sagt Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.

So sollen die Veranstaltungen auch einen Beitrag dazu leisten, die Immobilienwirtschaft für die Belange kultureller Akteure sowie Start-ups der Kultur- und Kreativwirtschaft zu sensibilisieren und die Bedeutung von "Creative Spaces" für die Stadtentwicklung deutlich zu machen. Dafür soll bei den Themenabenden immer auch ein zusätzlicher Fokus auf den Potenzialen und Herausforderungen des jeweiligen kreativen Ortes und der dort aktiven Kreativschaffenden liegen.

Die Studie "Kreative Orte und Räume, Kultur- und Kreativwirtschaft in Braunschweig – Strukturmerkmale, Perspektiven und Handlungskonzept" steht im Download-Bereich der Braunschweig Zukunft GmbH unter www.braunschweig.de/wirtschaftsfoerderung zur Verfügung.


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