Goslar

Stadt Goslar sucht ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten


Ohne Fahrstuhl führt hier mit Rollstuhl oder Gehwagen kein Weg nach oben. Die Stadt Goslar sucht jemanden, der einen Blick für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen hat – eine oder einen Behindertenbeauftragte/n. Foto: Stadt Goslar
Ohne Fahrstuhl führt hier mit Rollstuhl oder Gehwagen kein Weg nach oben. Die Stadt Goslar sucht jemanden, der einen Blick für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen hat – eine oder einen Behindertenbeauftragte/n. Foto: Stadt Goslar

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06.02.2018

Goslar. Steile Treppen und kein Aufzug – was viele Menschen gar nicht realisieren, ist für Menschen mit Behinderungen ein unüberwindbares Hindernis. Die Stadt Goslar möchte das nach eigenen Angaben ändern. Ein Behindertenbeauftragter soll künftig den Blick auf die Interessen, Wünsche und Nöte der Mitbürger mit Behinderungen lenken.


„Unsereins steigt einfach über einen hohen Kantstein hinweg. Dass man mit einem Gehwagen oder Rollstuhl da ohne Hilfe nicht raufkommt, macht sich doch kaum jemand bewusst“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk in einer Pressemitteilung der Stadt. Er wünsche sich deshalb Unterstützung, jemanden mit dem richtigen Auge für solche Hindernisse und potenzielle Probleme.

Die Stadt Goslar sucht deshalb zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine zuverlässige und engagierte Persönlichkeit, die Verständnis für ebendiese Belange von Menschen mit Behinderungen unabhängig von deren individueller Situation hat. Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte sollte kooperations- und teamfähig sein, um die Aufgaben in enger Abstimmung mit dem Behindertenbeirat zu erfüllen.

Der Behindertenbeauftragte unterstütze die Stadtverwaltung bei der Umsetzung des Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetzes und wirke darauf hin, die Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen oder zu verhindern. Ziel sei, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Das Aufgabenspektrum umfasse die Öffentlichkeitsarbeit, die Gestaltung regelmäßiger Beratungsangebote sowie den Kontakt zur Stadtverwaltung und die Teilnahme an Sitzungen der Ratsgremien, fasst Sven Busse zusammen. „Das sind schon sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten“, erklärt der Fachdienstleiter Bildung und Soziales, der Interessenten gern weitere Informationen an die Hand gibt.


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