Braunschweig

Stadt sucht Blindgänger im Naturschutzgebiet Riddagshausen



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17.03.2014


Braunschweig. Die Stadt Braunschweig lässt im Naturschutzgebiet Riddagshausen Verdachtspunkte auf Blindgänger überprüfen, die nach Auswertung von Luftbildern aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert wurden.

Durch anschließende Sondierungen wurden an mehreren Verdachtspunkten so genannte ferromagnetischen Störkörper festgestellt, also Metallgegenstände im Erdreich, die das Erdmagnetfeld beeinflussen. In Kürze wird eine weitergehende Gefahrenerkundung durchgeführt, um zu klären, worum es sich bei diesen Störkörpern handelt. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich wahrscheinlich um die Reste nicht explosiver Brandbomben. Gewissheit kann aber nur eine weitere Untersuchung schaffen

Zur Bergung von zwei Störkörpern wird daher in den nächsten Tagen an einer Wiese östlich der Waldgaststätte Schäfersruh eine Erdrampe aufgeschüttet, damit auf der Wiese ein Bagger die Verdachtspunkte aufgraben kann. Nach der Untersuchung und Bergung der möglichen Kampfmittelwird die Wiese in ihren ursprünglichen Geländezustand wiederhergestellt.


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