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Stadt will Breitbandausbau in Gewerbegebieten vorantreiben

von Nick Wenkel


Am Anfang des Jahres wurde ein Markterkundungsverfahren
 durchgeführt. Symbolfoto: Alexander Panknin
Am Anfang des Jahres wurde ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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27.05.2017

Braunschweig. Die Stadt prüft Möglichkeiten zum Ausbau der Breitbandversorgung in den Gewerbegebieten. Hierzu soll nach einer bereits durchgeführten Abfrage zu den Ausbauplänen der Netzbetreiber nun ein Beratungsunternehmen mit einer Analyse beauftragt werden. Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa wird am Freitag, 2. Juni, den Wirtschaftsausschuss über das Vorhaben informieren.


„Eine leistungsfähige Versorgung mit schnellem Internet ist für Unternehmen ein enorm wichtiger Standortfaktor“, so Leppa. Anders als in Wohngebieten bestand für den Breitbandausbau in den Gewerbegebieten jedoch nicht überall Klarheit über die Versorgungsqualität und Ausbauabsichten der Netzbetreiber in bislang unterversorgten Gebieten. Deshalb haben der Fachbereich Tiefbau und Verkehr und die Braunschweig Zukunft GmbH Anfang dieses Jahres ein Markterkundungsverfahren durchgeführt.

Analyse durch externe Berater


Davon ausgehend sollen nun externe Berater die Ausbau- und Fördermöglichkeiten in den Braunschweiger Gewerbegebieten analysieren. Die Ergebnisse sollen noch in diesem Jahr vorliegen und als Grundlage für weitere Maßnahmen dienen, um den Breitbandausbau voranzutreiben. Vorrangig soll versucht werden, Deckungslücken privater Anbieter mit Hilfe von Fördermitteln zu schließen. Zudem, so Leppa, leiste die Stadt durch das Einbringen von Leerrohren im Rahmen städtischer Tiefbaumaßnahmen wichtige Vorarbeiten für eine moderne Breitbandversorgung.

Zuschuss von 50.000 Euro


Wie Leppa betont, zielt das Vorhaben ausschließlich auf bereits bestehende Gewerbegebiete ab. „Bei neu ausgewiesenen Gewerbeflächen stellen wir ebenso wie im Wohnbereich durch enge Abstimmung mit den Partnern von vornherein sicher, dass alle Flächen mit zeitgemäßer Glasfasertechnik ausgestattet werden.“ Da der Bund auch bereits die Beratungsleistungen zur Planung des Breitbandausbaus fördert, rechnet die Stadt mit einem Zuschuss von bis zu 50.000 Euro für die Beauftragung der Experten. Ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt. Flankierend stehen eigene Haushaltsmittel für das Projekt zur Verfügung.


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