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Stadt will mit innovativem Baugebiet in Thiede Vorreiter werden



Salzgitter

Stadt will mit innovativem Baugebiet in Thiede Vorreiter werden

von Alexander Panknin


Plan: Stadt Salzgitter
Plan: Stadt Salzgitter

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Salzgitter. Für das neue Baugebiet am Bahnhof in Thiede soll nun ein konkretes Konzept erstellt werden. Hierbei möchte die Verwaltung ein Konzept bieten, welches eine innovative Denkweise für Energieeffizienz sowie Umwelt- und Klimaschutz beinhaltet.



Damit soll vor allem dasstädtische Klimaschutzkonzept verfolgt werden. Weiterhin gebe es eine große Nachfrage an solchen modernen Baugebieten und viele Bauherren würden mittlerweile auf Umweltaspekte viel Wert legen, so erläutert die Verwaltung ihren Vorstoß. Denn die Bauherren hätten ihre Ideen bislang nur vereinzelt umsetzen können.

Das geplante Baugebiet „Am Bahnhof - West" in SZ-Thiede würdemit seiner Lage und der Nähe zum Bahnhof gute Bedingungen dafür bieten, ein hochwertiges, innovatives Konzept zu realisieren und die genannten Zielgruppeanzuziehen. Bei Erfolg könnten bewährte Bestandteile auch in Konzeptionen weiterer Baugebiete mit übernommen werden.


Salzgitter möchte Vorreiter werden


Die bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche (zirka 3,92 Hektar) befindet sich im Eigentum der Stadt Salzgitter und ist bereits im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt. Mit der Einrichtung eines klimaneutralen Wohngebiets würde sich die Stadt Salzgitter voraussichtlich auch in Veranstaltungen und Messen positiv darstellen können. Dies sei abernur dann wahrscheinlich, wenn die Einrichtung des Wohngebiets zeitnah erfolgt, bevor es in Deutschland zu einem Standard wird.

Fachwissen wird benötigt


Die Verwaltung schlägt vor, ein geeignetes Fachbüro zu beauftragen, einen entsprechenden städtebaulichen Entwurf für das Wohngebiet nebst Gesamtenergiekonzept zu erstellen.Das Konzept soll die Grundlage für die spätere Fortführung des Bebauungsplanverfahrens und künftige Vermarktung des Baugebietes bilden.

Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens sollte auch ein Gestaltungshandbuch erarbeitet werden, welches den späteren Bauherren Beispiele, Referenzarchitekturen und die Gestaltungsprinzipien darstellt.

Auf der morgigen Ratssitzung soll das Thema behandelt werden, dort wird sich zeigen, ob der Vorschlag der Verwaltung Anklang findet.


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