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Stadt übergibt Schulsozialarbeit in Zuständigkeit des Landes

von Frederick Becker


Auch an der IGS Salzgitter sind derzeit noch städtische Schulsozialarbeiter tätig. Foto: Alexander Panknin
Auch an der IGS Salzgitter sind derzeit noch städtische Schulsozialarbeiter tätig. Foto: Alexander Panknin

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03.08.2017

Salzgitter. Ab dem Schuljahr 2017/18 will die Stadt die Verantwortung für die Schulsozialarbeit an das Land abgeben. Das Vorhaben geht auf eine Vereinbarung des Landes mit den kommunalen Spitzenverbänden von Dezember vergangenen Jahres zurück. Am heutigen Donnerstag befasste sich der Bildungsausschuss damit.



Die Stadt hatte bislang die Aufgaben seit 2012 im Rahmen des Projektes "Schulsozialarbeit" freiwillig finanziert. 17 Schulen und die IGS Salzgitter profitierten davon. Acht Schulsozialpädagogen wurden eingestellt.

Im Dezember 2016 erkannte die Regierung in Hannover die Schulsozialarbeit als Landesaufgabe an. Die Stadt wird sich mittelfristig vollständig aus der Schulsozialarbeit zurückziehen.

Das Land stellt dafür bereits jetzt viereinhalb der acht benötigten Stellen bereit. Deshalb will die Stadtverwaltung ihrerseits zum Jahresende die gleiche Anzahl Stellen streichen. Die Betroffenen sollen auf andere Planstellen verteilt werden. Die dreieinhalb verbleienden Stellen werden bis zur Übernahme durch das Land weiterhin für die Stadt die Schulen ohne eigenen Schulsozialarbeiter unterstützen.

Die Verwaltung geht davon aus, dass das Land bis Ende 2019 sein Schulkonzept vollständig realisiert haben müsste und rechnet mit Ersparnissen in Höhe von 262.365 Euro.


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