Stadt Wolfenbüttel nimmt erstes Elektroauto in Fuhrpark auf

Weitere Fahrzeuge sollen folgen.

Von links: Stadtbaurat Ivica Lukanic nahm den Schlüssel von Klimaschutzmanagerin Klara Krüger für die Mobilen Dienste in Empfang. Stefan Schulz und Torsten Kobbe testen schon einmal die dazugehörige Ladesäule.
Von links: Stadtbaurat Ivica Lukanic nahm den Schlüssel von Klimaschutzmanagerin Klara Krüger für die Mobilen Dienste in Empfang. Stefan Schulz und Torsten Kobbe testen schon einmal die dazugehörige Ladesäule. Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel hat ihren ersten vollelektrischen Mini-Van. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnten ihn in dieser Woche in Empfang nehmen. Hierüber berichtet die Stadt Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung. Die Stadtverwaltung möchte ihren Fuhrpark langfristig komplett auf emissionsfreie Fahrzeuge umstellen.


Die Stadtverwaltung hat sich mit dem neuen Mini-Van für ein Fahrzeug in einem Segment entschieden, in dem der Markt bislang nur wenige Modelle zur Auswahl hat. Das neueste Dienstfahrzeug der „Mobilen Dienste“ des Baudezernates ist nun vollelektrisch unterwegs und produziert damit keine Emissionen, da die Stadtverwaltung bereits seit Jahren auf Ökostrom setzt. Durch den Ersatz des hierfür ausgemusterten Autos spart die Stadt allein fast sieben Tonnen CO₂ ein.

„Das erste Eis ist gebrochen. Durch gute Ideen und Lösungen, aber auch mit Bedacht, ist die Stadtverwaltung nun auf dem richtigen Weg hin zur Klimaneutralität im Bereich des Fuhrparks“, freut sich Klimaschutzmanagerin Klara Krüger. Auch die notwendigen Elektroladesäulen konnten für die Fahrzeuge der Mobilen Dienste in diesem Jahr errichtet werden.

LKW sind die größte Herausforderung


Ziel der Stadtverwaltung ist es, ihre Fahrzeuge sukzessive auf alternative Antriebe umzustellen. Bereits 2024 sollen in der Flotte mindestens 15 Prozent weniger Emissionen verursacht werden. Bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge werden stets gesetzliche Neuerungen, technische Anforderungen, aber auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Gerade die Vielzahl an schweren Nutzfahrzeugen und LKW stellt bei der zukünftigen Umstellung eine enorme Herausforderung dar. Doch vor allem bei Fahrten im innerstädtischen Bereich haben Elektro-Fahrzeuge ihre Vorteile. Zukünftig werden deshalb noch an vielen anderen Standorten des städtischen Fuhrparks entsprechende Ladepunkte installiert. Denn natürlich sollen dem ersten vollelektrischen Dienstfahrzeug noch weitere folgen.


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