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Stadtjugendring kritisiert Sparmaßnahmen



Wolfsburg

Stadtjugendring kritisiert Sparmaßnahmen


Die Stadt Wolfsburg spart weiterhin an allen Ecken, der Stadtjugendring kritisiert dies. Foto: Eva Sorembik
Die Stadt Wolfsburg spart weiterhin an allen Ecken, der Stadtjugendring kritisiert dies. Foto: Eva Sorembik Foto: Eva Sorembik

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Wolfsburg. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag den 14. März werde die Verwaltung zwei Lösungen für das Jugendzentrum Detmerode und die Luftsprünge präsentieren. Dies gibt der Stadtjugendring (stjr) in einer Pressemitteilung bekannt.



Das Jugendzentrum Detmerode werde bis zum Jahresende weitergeführt und ab dem 1.Januar 2018 würden Kürzungsmaßnahmen umgesetzt, so der Stadtjugendring. Bis dahin sollen die Jugendlichen an einer konzeptionellen Überarbeitung beteiligt und ein neuer Träger für ein Angebot im Stadtteil gefunden werden. "Mit diesem Vorschlag wird zwar den Jugendlichen und der Einrichtung ein knappes halbes Jahr gegeben, die Entscheidung zu akzeptieren, eine Möglichkeit zur Intervention wird ihnen jedoch genommen, da der Jugendhilfeausschuss gleichzeitig über die Kürzung der Mittel beschließt", heißt es in der Pressemitteilung. "Das ist der "Tod auf Raten", jedoch keine ernsthafte Form der Beteiligung", meint Jens Hortmeyer vom Stadtjugendring. Das Detmerode überhaupt in der Streichungsliste der Verwaltung auftauche, habe wohl eher mit der perspektivischen Umnutzung des Gebäudes für die Mensa der benachbarten Schule zu tun, ansonsten wäre wie z.B. in Ehmen vorgegangen worden, mutmaßt Hortmeyer. Aus zwei Pädagogen Stellen wurden dortin den letzten Jahren erst 1,5 Stellen, dann eine Stelle und ab Mai soll noch eine geringfügige Stelle übrigbleiben.

Auch was die Luftsprünge angeht, bleibt der Stadtjugendring skeptisch. Die organisatorische Unterstützung durch die WMG seieine sinnvolleMaßnahme. Allerdings seiweiterhin offen, wie die inhaltliche Organisation erfolgen solle, welche Stelle dies übernehme und was im Gegenzug dafür wegfalle. Unbeantwortet seiderzeit auch noch, wie hoch die Umsetzungskosten unter dem Strich seien, wo bereits seit den letzten Luftsprüngen die technische Unterstützung durch die Jugendwerkstätten entfallen seiund durch bezahlte Leistungen der WBG ersetzt worden sei.


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