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Stadtwerke integrieren Ladestationen für Elektrofahrzeuge


Am neuen Wohnquartier am Rodeland wurden von den Stadtwerken nun Ladestationen für Elektrofahrzeuge angebracht. Foto: Alexander Dontscheff
Am neuen Wohnquartier am Rodeland wurden von den Stadtwerken nun Ladestationen für Elektrofahrzeuge angebracht. Foto: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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04.10.2017

Wolfenbüttel. Sechs Mehrfamilienhäuser entstehen derzeit Am Rodeland. Hier baut die Wohnbaugesellschaft Wolfenbüttel (Wobau) ein Quartier, das künftig mit Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung versorgt wird. Möglich macht das ein Blockheizkraftwerk . Ebenfalls finden in den Neubauten sechs Ladestationen der Stadtwerke Wolfenbüttel für Elektroautos ihren Platz.



„Als regionales, zukunftsorientiertes Wohnungsunternehmen sehen wir mit der Errichtung der Wallboxen die Möglichkeit, unser Konzept zur Energieeinsparung fortzusetzen und bei der Vernetzung der Ladestationen mitzuwirken. Wir möchten unseren Mietern die Möglichkeit geben, ihren Teil zur Energiewende beizutragen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass wir bei der Errichtung der Fassade bewusst auf Polystyrol verzichten werden.“ sagt Markus Hering, Geschäftsführer der WoBau. Vera Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtwerke Wolfenbüttel, ergänzt: „Mit Blick auf die Mobilität der Zukunft investieren wir als überwiegend kommunales Energieunternehmen hier in die Infrastruktur. Die Zeit für E-Mobilität ist reif; wir schaffen die Voraussetzungen für deren komfortable Nutzung.“ Mit diesen sogenannten Wallboxen und weiteren E-Tankstellen, die in den nächsten Monaten zusätzlich zu den bereits bestehenden in Betrieb gehen, steigt die Anzahl der von den Stadtwerken Wolfenbüttel installierten Ladepunkte auf 23.

Effizientes und innovatives Energiekonzept


[image=5e176537785549ede64ce3f0]Das BHKW erzeugt aus Erdgas hocheffizient Wärme und Strom. Die elektrische Energie wird in das örtliche Stromnetz eingespeist, die thermische Energie vor Ort zum Heizen und für die Warmwasserbereitung genutzt. Ein zusätzlicher Spitzenlastkessel sichert die Wärmeversorgung des Quartiers bei strenger Kälte. Unterstützt werden die Stadtwerke Wolfenbüttel bei diesem Projekt von der Avacon Natur GmbH, einer Avacon-Tochter, die auf die Umsetzung dezentraler Energieerzeugungskonzepte, wie beispielsweise die Wärmeversorgung von Wohnobjekten, spezialisiert ist. Die Avacon ist Anteilseigner an den Stadtwerken Wolfenbüttel.


Matthias Tramp . Foto:



Beim WoBau-Projekt Am Rodeland plant und errichtet die Avacon Natur im Auftrag der Stadtwerke die gesamte Wärmeerzeugungsanlage für die sechs neu errichteten Mehrfamilienhäuser. Betreut wird die Anlage künftig von den Stadtwerken. Sie kümmern sich auch um künftige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Matthias Tramp zeigt sich nach dem bisherigen Projektverlauf überaus zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten: „Das Energiekonzept Am Rodeland ist in dieser Form bisher einzigartig im Stadtgebiet. Es wird Schule machen“, ist sich der technische Geschäftsführer sicher und fügt an: „Den gewonnenen Wissensschatz werden wir in weiteren Bauprojekten einbringen können.“ Das Energiekonzept Am Rodeland ist schon heute so ausgelegt, dass in Zukunft zusätzliche Wallboxen eingebunden werden können.


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