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Stadtwerke spenden 5.000 Euro an Hospizverein

von Jan Borner


Vera Steiner, Geschäftsführerin der Stadtwerke, Marketing-Leiterin Kerstin Hecker, Matthias Tramp, Geschäftsführer der Stadtwerke, sowie Dagmar Ammon und Axel Hübner vom Hospizverein Wolfenbüttel. Foto: Jan Borner
Vera Steiner, Geschäftsführerin der Stadtwerke, Marketing-Leiterin Kerstin Hecker, Matthias Tramp, Geschäftsführer der Stadtwerke, sowie Dagmar Ammon und Axel Hübner vom Hospizverein Wolfenbüttel. Foto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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14.03.2016


Wolfenbüttel. Sie Stadtwerke Wolfenbüttel unterstützen den Hospizverein Wolfenbüttel mit einer Spende von 5.000 Euro. Seit mittlerweile zehn Jahren begleitet der Verein nun schon schwerstkranke und sterbende Menschen. Das Geld soll unter anderem für anstehende Veranstaltungen und Aktionen des Vereins genutzt werden.

Dagmar Ammon vom Vorstand des Hospizvereins betonte, dass sich der Verein sehr über die Spende der Stadtwerke freue. "Wir wissen, dass die Stadtwerke uns schon immer sehr wohlgesonnen waren", erklärte sie. Schon seit mehreren Jahren unterstützen die Stadtwerke den Verein, der hauptsächlich aus Ehrenamtlichen besteht. Auch Axel Hübner vom Hospizverein betonte, dass die Arbeit des Vereins auf Spenden angewiesen sei. Wie Dagmar Ammon erklärte, habe der Hospizverein Wolfenbüttel zu Beginn noch ausschließlich aus Ehrenamtlichen bestanden, mittlerweile aber gebe es zwei Hauptamtliche, welche die Arbeit der insgesamt 35 Ehrenamtlichen koordinieren. Finanziert werden diese Stellen über die Krankenkassen, aber eine der beiden Stellen müsse zurzeit noch durch den Verein vorfinanziert werden, erklärte Dagmar Ammon. Auch hierfür werden zunächst Spendengelder eingesetzt.

Zehnjähriges Bestehen


Im September dieses Jahres feiert der Hospizverein sein zehnjähriges Bestehen. Im Rahmen dieses Jubiläums plant der Verein die Erstellung einer Fotoausstellung, welche die Hospizarbeit dokumentieren und verdeutlichen soll, welche Arbeit der Hospizverein leistet. Außerdem soll eine Broschüre für Angehörige von Palliativ-Patienten entstehen, die vermitteln soll, wie Angehörige den Patienten helfen können. Auch hierfür sollen die Spendengelder eingesetzt werden.

"Hospiz ist nicht gleich Hospiz-Haus"


Wie Dagmar Ammon erklärte, sei neben anderen Veranstaltungen gegen Ende des Jahres außerdem wieder ein neuer Vorbereitungskurs geplant, um neue Ehrenamtliche Begleiter zu gewinnen. Die Nachfrage und somit der Bedarf an ehrenamtlichen Begleitern werde nämlich immer größer. Mittlerweile leiste der Hospizverein rund 85 Begleitungen im Jahr, so Dagmar Ammon. Die Dauer der Begleitungen variiere dabei sehr stark von mehreren Jahren bis zu einer halben Stunde. "Wir begleiten die Menschen dort, wo sie leben", sagte Dagmar Ammon, "Hospiz ist nicht gleich Hospiz-Haus, Hospiz ist für uns eine Haltung", betonte sie und dazu gehöre auch häufig die Begleitung von trauernden Familien. "Ich finde das unglaublich, was sie da machen", betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Tramp.

Spendengelder durch Einigung in einem Rechtsstreit


Wie die Stadtwerke berichten, kommt das gespendete Geld aus einem Vergleich in einem Rechtsstreit mit der eprimo GmbH. Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben den Strom- und Gasanbieter nach eigenen Angaben wegen unlauterer Telefonwerbung verklagt. "Der Rechtsstreit wurde durch einen Vergleich beendet. In diesem Vergleich musste sich die eprimo GmbH verpflichten, einen Betrag von 5.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zu zahlen, die von den Stadtwerken bestimmt werden sollte", heißt es seitens der Stadtwerke Wolfenbüttel. Eine Stellungnahme der eprimo GmbH wurde seitens unserer Redaktion angefragt, liegt zurzeit aber noch nicht vor.


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