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Städtische Galerie zeigt Jitka Hanzlová



Wolfsburg

Städtische Galerie zeigt Jitka Hanzlová


Symbolfoto: Bernd Dukiewitz
Symbolfoto: Bernd Dukiewitz Foto: Bernd Dukiewitz

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Wolfsburg. Zum 60. Geburtstag der Künstlerin Jitka Hanzlová zeigen das Museum für Photographie Braunschweig und die Städtische Galerie Wolfsburg in einer zweiteiligen Überblicksausstellung Beispiele aus den unterschiedlichen Werkgruppen von Jitka Hanzlová, darunter auch die nie präsentierte Filmarbeit zu Rokytník. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 5. Oktober, 19 Uhr im Museum für Photographie in Braunschweig.



Am Samstag, 6. Oktober, im Anschluss an die 11 Uhr Führung im Museum für Photographie Braunschweig, fährt ein Shuttle nach Wolfsburg. Es folgt um13:30 Uhr Imbiss in der Städtischen Galerie Wolfsburg, 15 Uhr eine Führung mit den Kuratorinnen und der Künstlerin in der Städtischen Galerie Wolfsburg und ca. 17:00 Uhr Rückfahrt nach Braunschweig. Die Ausstellungen sind in beiden Städten bis zum 2. Dezember zu sehen.

Jitka Hanzlová wurde 1958 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, flüchtete 1982 aus dem kommunistischen Regime in die BRD und studierte Fotografie in Essen, wo sie auch heute noch lebt. Nach Auflösung der kommunistischen Regime in Osteuropa war es ihr möglich, 1990 erstmals in ihr Heimatdorf Rokytník in Ostböhmen zurückzukehren. Hier entstand nach fünf Jahren ihre erste poetisch sensible Arbeit mit dem gleichnamigen Titel Rokytník – eine fotografische Erzählung. Aspekte der Identität und des Verhältnisses des Menschen zu seiner Umgebung prägen auch die weiteren Porträt-Serien der Künstlerin in den folgenden Jahren. Frauen in Städten wie Essen, New York oder London werden hier zum zentralen Thema - Einsamkeit und Isolation im Stadtleben werden spürbar. Es folgen weitere Werkserien mit Porträts wie Forest, die erneut in ihrer tschechischen Heimat entstand, oder Flowers, in der sich Hanzlová auf ihre eigene Weise dem Thema Natur widmet. In der bildnerisch aus ungewohnten und besonderen Perspektiven aufgenommenen Werkgruppe Horses werden schließlich Pferde zum zentralen Thema. Dem Porträt bleibt sie auch in ihrer Serie There Is Something I Don’t Know treu, die zwischen 2000 – 2013 entstand. Hier knüpft sie mit Blick auf Menschen unserer Zeit an die Renaissance-Porträt-Malerei an.
Weitere Informationen unter www.staedtische-galerie-wolfsburg.de.


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