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Städtische Musikschule fördert hochbegabten Nachwuchs



Braunschweig

Städtische Musikschule fördert hochbegabten Nachwuchs


Die Städtische Musikschule bietet ein besonderes Programm für außergewöhnlich begabte Kinder. Symbolfoto: Christina Balder
Die Städtische Musikschule bietet ein besonderes Programm für außergewöhnlich begabte Kinder. Symbolfoto: Christina Balder Foto: Christina Balder

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Braunschweig. Die Städtische Musikschule Braunschweig ist eine von vier niedersächsischen Musikschulen, die als regionale Partner der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover die Ausbildungsrichtung Hochbegabtenförderung anbieten.



Unter dem Titel „Vorschule des Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter“ (VIFF-Regional) können acht- bis zwölfjährige Kinder, die über ein außergewöhnliches Talent verfügen und ein herausragendes Interesse an Musik haben, in ein spezielles Förderprogramm aufgenommen werden. Dies berichtet die Stadt Braunschweig heute in einer Pressemitteilung.

Eltern aus der Region Braunschweig, die ihre begabten Kinder intensiv musikalisch fördern lassen möchten, können sich jetzt bei der Städtischen Musikschule Braunschweig für den Eignungstest anmelden. Die Aufnahmeprüfung findet am Freitag, 22. Juni, vormittags statt. Anmelde- und Informationsunterlagen stehen im Sekretariat der Städtischen Musikschule Braunschweig, Augusttorwall 5, zur Verfügung und können unter der Telefonnummer 470-4960 angefordert werden; Anmeldeschluss ist der 12. Juni.


Das sind die Voraussetzungen:


Zulassungsvoraussetzung ist das Bestehen eines kindgerechten Eignungstests zum Kennenlernen. Es muss eine bereits eindeutig erkennbare Vertrautheit mit dem Instrument und eine fortgeschrittene Leistungsfähigkeit erkennbar sein. Das Repertoire des Eignungstests besteht aus leichter bis mittelschwerer Musik-Literatur. Die Qualität des Vortrags hat Vorrang vor dem Schwierigkeitsgrad. Lehrkräfte der Hochbegabtenförderung führen den Eignungstest wohlwollend durch.

Der Eignungstest besteht aus einem Hörtest und einem Rhythmustest. Im Hörtest geht es beispielsweise um die Bestimmung von Tongeschlechtern, Intervallen, Drei- und Vierklängen sowie um das Nachsingen oder Nachspielen auf dem Klavier oder dem jeweiligen Hauptinstrument. Im Rhythmustest sind leichtere metrisch-rhythmische Aufgaben zu bewältigen, die durch Nachklatschen oder Nachsprechen die rasche musikalische Auffassungsgabe in Bezug auf rhythmisch-metrische Phänomene belegen sollen.

Frühförderprogramm beginnt im Oktober


Nach bestandenem Eignungstest des Frühförderprogramms beginnt der Kurs im Oktober. Die Städtische Musikschule Braunschweig bietet im Rahmen des derzeit auf drei Jahre angelegten besonderen Programms ergänzend zum Instrumentalunterricht attraktive Angebote für Singen, Ensemblespiel sowie Musik und Bewegung in den Fächern Theorie/ Gehörbildung und Rhythmus in wöchentlich insgesamt zweieinhalb Stunden an.

Der Instrumentalunterricht an einer kommunalen Musikschule beziehungsweise an einer anderen Bildungseinrichtung oder bei einer Privatlehrkraft soll weiter bei der bisherigen Schule und Lehrkraft genommen werden. Zweimonatlich steht je nach organisatorischen Möglichkeiten ein Blockseminar auf dem Programm, in dem übergeordnete musikalische Themen gemeinsam kennengelernt werden.

Im Anschluss an das Förderprogramm „VIFF-Regional“ können die Kinder entweder in der Studienvorbereitenden Ausbildung an der Musikschule (SVA) oder am IFF (Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover weiter gefördert werden.


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