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Städtisches Klinikum Braunschweig will Versorgungsangebot mit Blutspenden verbessern



Braunschweig

Städtisches Klinikum will Versorgungsangebot mit Blutspenden verbessern

In den Räumlichkeiten in der Nîmes Straße wird neben dem Blutspendedienst des Klinikums auch das Sozialpädiatrische Zentrum einziehen. Das bisherige ambulante Reha-Zentrum wird in die Klinikstandorte eingebunden.

Die Geschäftsführer Tobias Groß (Stadtbad Braunschweig) und Dr. Andreas Goepfert (Klinikum Braunschweig) setzen mit der erweiterten Kooperation ein deutliches Zeichen für Gesundheitsangebote in Braunschweig (v. li.).
Die Geschäftsführer Tobias Groß (Stadtbad Braunschweig) und Dr. Andreas Goepfert (Klinikum Braunschweig) setzen mit der erweiterten Kooperation ein deutliches Zeichen für Gesundheitsangebote in Braunschweig (v. li.). Foto: Klinikum Braunschweig/Philipp Ziebart

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Braunschweig. Das Klinikum Braunschweig wird im kommenden Jahr die Räumlichkeiten in der Nîmes Straße 1 anders nutzen: Dort wird in das bisherige ambulante Reha-Zentrum, der Blutspendedienst des Klinikums und das Sozialpädiatrische Zentrum einziehen. Unter dem Schwerpunktthema Gesundheit soll zukünftig auch die Kooperation mit der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH am Standort Bürgerpark verstärkt werden. Das berichtet das Städtische Klinikum Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Das Ziel ist eine Ausweitung der medizinischen Versorgung im Bereich Sozialpädiatrie und Transfusionsmedizin, verknüpft mit den Gesundheitsangeboten der Stadtbad Braunschweig und der Volkshochschule. Die gesamte dort angemietete Fläche soll ab Mitte 2022 für die Erweiterung und Neuausrichtung des Blutspendedienstes und des Sozialpädiatrischen Zentrums genutzt werden, um dem wachsenden Bedarf an speziellen Blutprodukten besser decken zu können und, um die sozialpädiatrische Versorgung, wo Familien mittlerweile bis zu zwölf Monate auf einen Therapieplatz warten, gerecht zu werden. Der Standort in der Nîmes-Straße bietet attraktive Räumlichkeiten für Patienten, Familien und Blutspender.

Zusätzliche Versorgungsangebote werden geschaffen


„Durch größere Flächen und verbesserte Strukturen können zusätzliche Versorgungsangebote für die Bürger der Region Braunschweig geschaffen und bisherige Wartezeiten minimiert werden. Die Leistungen des aktuell ansässigen ambulanten Rehabilitationszentrums werden künftig in die klinischen Standorte des Klinikums verlagert“, erklärte Dr. Andreas Goepfert, Geschäftsführer des Klinikums Braunschweig.


„Blutspender könnten als Teil der Aufwandsentschädigung seitens des Klinikums, einen Gutschein für einen Eintritt in ein Braunschweiger Bad erhalten. Gern unterstützen wir natürlich das Thema Gesundheit“, sagt Tobias Groß, Geschäftsführer der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH.

Das Therapiezentrum bleibt in seiner Funktion bis Ende des Jahres erhalten. Ambulante Rehabilitationen erfolgen somit ab 2022 nur noch durch private externe Anbieter. Das Klinikum Braunschweig wird zukünftig ambulante physiotherapeutische Leistungen in den bisherigen Einheiten der Physiotherapie in den Standorten des Klinikums erbringen. Die Beschäftigten des jetzigen ambulanten Rehazentrums werden in den stationären Versorgungsbereich wechseln.

Sozialpädiatrisches Zentrum


Das Sozialpädiatrische Zentrum Braunschweig hilft Eltern in vielen Fragen zur Entwicklung ihrer Kinder weiter. Das Zentrum ist eine selbstständige Abteilung der Kinderklinik. Schwerpunkt ist die Diagnostik und Beratung sowie ärztliche Therapie von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen. Förderung sowie nicht ärztliche Therapien erfolgen in den meisten Fällen durch niedergelassene Therapeutinnen und Therapeuten.

Institut für Klinische Transfusionsmedizin


Das Klinikum Braunschweig benötigt im Jahr zur Versorgung seiner Patientinnen und Patienten sowie denen niedergelassener Ärzte zirka 27.000 Blutkonserven. Hierfür verantwortlich ist das Institut für Klinische Transfusionsmedizin des Klinikums Braunschweig. Neben der Gewinnung, Bereitstellung und Kontrolle von Blutkomponenten einschließlich Verträglichkeitsuntersuchungen gehören die Immunhämatologische und die Transplantationsimmunologische Diagnostik zu dem Aufgabenbereich.


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