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Städtisches Klinikum Wolfenbüttel rät zu Besuchsverzicht

Vor allem Patienten mit einer kurzen Verweildauer würden in dieser Zeit mit hohen Infektionszahlen nicht zwingend Besuch benötigen.

 Insbesondere Patienten mit einer kurzen Verweildauer sollten derzeit möglichst auf Besuch verzichten.
Insbesondere Patienten mit einer kurzen Verweildauer sollten derzeit möglichst auf Besuch verzichten. Foto: Archivfoto Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

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06.11.2020

Wolfenbüttel. Die Infektionszahlen im Landkreis steigen immer weiter an und mit ihnen die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger, sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät in einer Pressemitteilung daher zu einem Besuchsverzicht in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.



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„Jeder ist für den Selbstschutz verantwortlich und schützt damit alle anderen. Dazu gehört auch, die Kontakte so gering wie möglich zu gestalten, insbesondere zu den vulnerablen Gruppen“, erklärt Axel Burghardt, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel. Um eben diese Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sei es notwendig, vor allem in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Besuche zu reduzieren oder möglichst kurzzuhalten. Insbesondere Patienten mit einer sehr kurzen Verweildauer würden in dieser Zeit mit hohen Infektionszahlen nicht zwingend Besuch benötigen. Auch Patienten, die länger stationär behandelt werden und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sollten im eigenen Interesse und zum Schutz der Mitarbeiter nicht jeden Tag Besucher empfangen.

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„Leider sehen wir aktuell auch im Landkreis, wie schnell es - trotz aller Anstrengungen des hoch engagierten Pflegepersonals - gehen kann, dass sich das Virus in einer Pflegeeinrichtung überträgt“, blickt Burghardt auf die derzeitige Entwicklung. Jeder könne durch Kontaktreduzierung, Einhaltung des Abstands, das Tragen einer Maske und regelmäßiges Lüften seinen Teil zur Senkung der Infektionsrate im Landkreis beitragen.


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