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Stärkung für Karstadt-Standort Braunschweig?

von Thorsten Raedlein



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27.01.2015


Braunschweig. Der Essener Warenhauskonzern Karstadt muss weiter sparen. Mit einem neuen Konzept soll die Zukunft gesichert werden. Der Standort Braunschweig könnte von der Neuausrichtung profitieren: Er wird als sogenannte "Kopffiliale" gehandelt, der unter anderem die Häuser in Göttingen, Goslar, Hannover und Magdeburg untergeordnet sein sollen. 

Die künftigen Kopffilialen sollen nach BraunschweigHeute.de vorliegenden Informationen unter anderem den Wareneinkauf für die untergeordneten Geschäfte übernehmen. Für Braunschweig wäre dies eine Stärkung, an den nachrangigen Standorten könnten allerdings Arbeitsplätze abgebaut werden. Dagegen laufen Betriebsrat und Gewerkschaft nach Bekanntwerden der Pläne schon Sturm.

Neben der bereits bekannten Streichung von 2000 Stellen sollen laut Informationen der Gewerkschaft Ver.di bundesweit Mitarbeiter von Verkaufsberatern zu Regaleinräumern degradiert werden. Die Betroffenen sollten pro Monat 300 Euro weniger verdienen als bisher. Einige Mitarbeiter befürchten zudem den Verlust eines regional abgestimmten Sortiments.


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