Stephan Weil besuchte die Landesaufnahmebehörde

von Robert Braumann


Stephan Weil besuchte am Vormittag die Landesaufnahmebehörde in Kralenriede. Fotos: Robert Braumann/Siegfried Nickel
Stephan Weil besuchte am Vormittag die Landesaufnahmebehörde in Kralenriede. Fotos: Robert Braumann/Siegfried Nickel



Braunschweig. Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte am Vormittag die Landesaufnahmebehörde in Kralenriede. Er sprach mit den Mitarbeitern vor Ort über die aktuelle Situation. Es sei ihm bei diesem Besuch darum gegangen, den Angestellten seine Wertschätzung entgegen zu bringen und Verbesserungsmöglichkeiten zu erörtern.

Besonders problematisch seien neben der Überbelegung, die Engpässe bei der Gesundheitsuntersuchung. Besonders Röntgenaufnahmen, die zur Erstuntersuchung gehören, seien nur schwer zu leisten. Man habe sich länger darüber ausgetauscht, was man noch verbessern könne, so der Ministerpräsident. Er nehme die Anregungen mit nach Hannover und man versuche Lösungen zu finden. Er merkte an, dass es daneben enorme Probleme bei der administrativen Behandlung der Flüchtlingssituation gibt. Man habe in der gesamten Bundesrepublik viele Menschen, die nicht in den amtlichen Registern erfasst wären und das sei eines der Schlüsselprobleme, das es zu lösen gelte. Der Ministerpräsident am Mikro von regionalBraunschweig.de

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Weiterhin konnte regionalBraunschweig.de, Behördenleiterin Susanne Graf, Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, befragen. Sie sagte man habe sich sehr über den Besuch gefreut und die Möglichkeit beim Ministerpräsidenten ein paar Dinge anzusprechen. Momentan würden sich 3200 Menschen in der LAB in Braunschweig befinden, sie hoffe, dass diese Zahl in den kommenden Wochen durch Umverteilungen weiter nach unten gehen würde.

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Behördenleiterin Susanne Graf. Foto: Robert Braumann

Weiterhin werden weitere Mitarbeiter gebraucht. Sie merkte aber auch an, dass neues Personal nicht sofort anfangen könne. Man müsse es erst anlernen und einarbeiten, so etwas gehe nicht sofort. Immer noch gibt es auf dem Gelände der LAB drei Großzelten in denen Menschen untergebracht sind. Diese seien zwar winterfest, doch die Behördenleiterin hofft dennoch, dass die Flüchtlinge den Winter dort nicht verbringen müssten.

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