Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital als Wirbelsäulenzentrum zertifiziert

Die Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital ist erstes zertifiziertes Wirbelsäulenspezialzentrum der Region.

Daniel Kümpfel, Oberarzt und Sektionsleiter Wirbelsäulenorthopädie am HEH und Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädischen Klinik
Daniel Kümpfel, Oberarzt und Sektionsleiter Wirbelsäulenorthopädie am HEH und Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädischen Klinik | Foto: Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital,

Braunschweig. Die Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital wurde als zertifiziertes Wirbelsäulenspezialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) ausgezeichnet und zählt damit zum ersten Wirbelsäulenspezialzentrum in der Region. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital hervor.



Zertifizierung durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft
Die Zertifizierung der DWG folgt einem dreistufigen System, wobei der Zentrumsbegriff den höheren Zertifizierungsstufen vorbehalten ist. Das Zertifizierungssystem stellt sicher, dass Qualität, technische Standards und die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche verbindlich geregelt und überprüft werden.


Hohe Qualitätsstandards und interdisziplinäre Zusammenarbeit


Mit der erfolgreichen Zertifizierung wurde die Sektion Wirbelsäulenorthopädie des HEH für die hohe medizinische Qualität, die strukturierten Abläufe in Diagnostik und Therapie sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Orthopädie, Schmerztherapie, Physiotherapie und Rehabilitation rund um die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule ausgezeichnet.


Breites Behandlungsspektrum der Wirbelsäulenorthopädie


„Die Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für unser gesamtes Team und eine Bestätigung hoher Versorgungsqualität von Wirbelsäulenerkrankungen in der Sektion Wirbelsäulenorthopädie am HEH“, sagt Daniel Kümpfel, Sektionsleiter der Wirbelsäulenorthopädie und Oberarzt der Orthopädischen Klinik. „Sie zeigt, dass wir ein sehr breites Spektrum an Wirbelsäulenerkrankungen auf höchstem fachlichen Niveau behandeln.“ Besondere Schwerpunkte der Zertifizierung lagen in den Bereichen degenerativer Erkrankungen wie etwa Spinalstenosen, Bandscheibenvorfällen und Achsabweichungen, darüber hinaus aber auch in der Behandlung von Entzündungen und Brüchen der Wirbelsäule, insbesondere osteoporotische Brüche.


Strenge Voraussetzungen für die Zertifizierung


Zentrale Voraussetzungen für die Zertifizierung als Wirbelsäulenspezialzentrum waren beispielsweise der Nachweis entsprechender Fallzahlen und Fallschwere sowie der Nachweis persönlicher Qualifikationen des Ärzteteams wie etwa der des Masterzertifikates der DWG, über das Kümpfel seit 2018 verfügt.


Bedeutung für die regionale Versorgung in Niedersachsen


Auch die Klinikleitung freut sich über die Erteilung des Zertifikats: „Mit der Ernennung zum Wirbelsäulenspezialzentrum der DWG stärken wir unsere Rolle als spezialisierte Anlaufstelle für Patienten*Patientinnen mit Rücken- und Wirbelsäulenleiden und sichern eine besonders hohe Versorgungsqualität im Raum Braunschweig und darüber hinaus“, betont Bianca Wessels, kommissarisch Geschäftsführende Vorständin des HEH.

Nur wenige Spezialzentren im Bundesland


In Niedersachsen gibt es aktuell nur wenige Wirbelsäulenspezialzentren: Neben der Wirbelsäulenorthopädie des HEH Braunschweig sind dies nur Göttingen, Lingen, Oldenburg, Osnabrück und Sande. Mit der Zertifizierung als Wirbelsäuleneinrichtung ist auch das Klinikum Wolfenbüttel seit Kurzem in diese Strukturen eingebunden.

Stärkung der medizinischen Rolle des HEH


Als Wirbelsäulenspezialzentrum der DWG leistet die Sektion Wirbelsäulenorthopädie des HEH einen wichtigen Beitrag in der regionalen medizinischen Versorgungsstruktur und unterstreicht darüber hinaus die überregionale Bedeutung der Orthopädischen Klinik des HEH. „Damit zählt unser Zentrum sowohl zu den wenigen spezialisierten Einrichtungen in Niedersachsen als auch zum einzigen zertifizierten Wirbelsäulenspezialzentrum in unserer Region“, so Wessels weiter.

Ganzheitlicher Therapieansatz im Fokus


„Unser Anspruch ist eine Therapie aus einer Hand und wir denken die Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen ganzheitlich: von der differenzierten Diagnostik über konsequent ausgeschöpfte konservative Therapien bis hin zu hochspezialisierter Wirbelsäulenchirurgie“ erklärt Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädischen Klinik.

Individuelle Behandlungskonzepte für Patienten


Durch abgestimmte Behandlungspfade und regelmäßige Fallbesprechungen werden für jeden Patienten individuelle Therapiekonzepte nach modernen, qualitätsgesicherten Standards erarbeitet. „Mit dem Wirbelsäulenspezialzentrum schärfen wir die medizinische Ausrichtung unseres Hauses und stellen die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten noch stärker in den Mittelpunkt“ erklärt Heller weiter.

Wenn du willst, kann ich die Zwischenüberschriften noch stärker an den Stil von Regionalzeitungen anpassen (kürzer, knackiger).