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Stilllegung der Kläranlage führt zu Verkehrsbehinderungen in Weyhausen und Tappenbeck



Wolfsburg

Stilllegung der Kläranlage führt zu Verkehrsbehinderungen in Weyhausen und Tappenbeck

Das Schmutzwasser muss zum Klärwerk Wolfsburg geleitet werden. Dafür muss eine neue Druckleitung gebaut werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Archiv

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Wolfsburg. Für die Stilllegung der Kläranlage Weyhausen zum Jahresende 2021 hat die WEB mit weiteren Arbeiten begonnen. Damit das Schmutzwasser der Gemeinden Osloß, Weyhausen und Tappenbeck zum Klärwerk Wolfsburg geleitet und gereinigt werden kann, ist der Bau einer neuen Druckleitung im Mühlenweg nötig, der bis zur Jahresmitte abgeschlossen sein soll. Außerdem beginnen im April die Umbauarbeiten am vorhandenen Schmutzwasserpumpwerk Iffiegarten in Weyhausen. Dies teilt die Stadt Wolfsburg mit.



Von dort aus werde ein neuer Druckleitungsabschnitt bis nördlich der Bundesstraße 188 verlegt. Dabei solle die notwendige Querung der Bundesstraße in geschlossener Bauweise durchgeführt werden – das heißt, die Verlegung erfolgt mittels eines speziellen Bohrverfahrens unterirdisch. "Ziel ist es, den Straßenverkehr möglichst offenzuhalten. Ganz vermeiden lassen sich Behinderungen aber nicht", informiert der Leiter der Planungs- und Bauabteilung der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe, Burkhardt Noltemeyer, und bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Stilllegung der Kläranlage Weyhausen sei das neue Schmutzwasserhauptpumpwerk Tappenwerk, das tiefbautechnisch bereits fertig sei. Es werde bis zur Jahresmitte betriebsfertig sein. "Dann kann das alte und für Störungen anfällige Schmutzwasserpumpwerk in der zweiten Jahreshälfte außer Betrieb genommen werden und das Schmutzwasser zum Klärwerk Wolfsburg geleitet werden", erklärt Marc Stüben, Abteilungsleiter Technische Anlage der WEB.

"Es wird in diesem Jahr hier seitens der WEB viel gebaut", ergänzt WEB-Planer Frank Knoke und kündigt an, dass das gemeinsam mit der Gemeinde initiierte Projekt "Vergrößerung des Regenwasserbeckens Klanze" in Weyhausen jetzt realisiert werden kann. "Sofern die Witterungsverhältnisse es zulassen, kann mit dem Bau dieses Elements der Starkregenvorsorge in Weyhausen noch in diesem Monat begonnen werden", so Frank Knoke. "Auch hier ist es Ziel, die Einschränkungen für den Verkehr und die benachbarte Parkplatznutzung so klein wie möglich zu halten." Nach Fertigstellung voraussichtlich im Mai 2021 wird die Beckenkapazität um über 300 Kubikmeter erhöht worden sein. In Absprache mit der Gemeinde ist vorgesehen, das vorgeschaltete Absetzbecken im Anschluss mit einer Einzäunung zu versehen.


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