Braunschweig

Stimmen zum Langerfeldt-Aus: „Schade um die Tradition“

von Robert Braumann


Nach 145 Jahren schließt Langerfeldt in der Braunschweiger Innenstadt. Fotomontage: André Ehlers
Nach 145 Jahren schließt Langerfeldt in der Braunschweiger Innenstadt. Fotomontage: André Ehlers

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08.02.2017

Braunschweig. Das Traditionsunternehmen Langerfeldt schließt seine Pforten. Der Wolfenbütteler Unternehmer Florian Rehm wird das Haus kaufen, berichtet die Braunschweiger Zeitung. Demnach ist Ende des Jahres endgültig Schluss mit dem alteingesessenen Wäschegeschäft in der City.


Die 23 Mitarbeiter wurden am Dienstag informiert, heißt es. Für sie soll ein freiwilliger Sozialplan mit einem Volumen von einer Million Euro greifen. In diesem Jahr wird das Unternehmen 145 Jahre alt.


Foto: Archiv



Olaf Jaeschke, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt, sagte gegenüber regionalHeute.de: „Ich bin froh, dass ein heimischer Investor das Haus kaufen wird. Wie es mit der Immobilie weitergeht, weiß ich nicht. Es ist schade, dass ein Traditionsunternehmen geht. Dennoch mache ich mir keine Sorgen um die Attraktivität der Innenstadt.“


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Manfred Casper, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Braunschweig: „Ich kenne Carl Langerfeld gut und wusste schon länger von seinen Plänen. Er hat sich allerdings mit der Suche nach einem Käufer des Hauses Zeit gelassen. Letztendlich war die Konkurrenz in der Nachbarschaft auch so groß, dass es sich finanziell für ihn einfach nicht mehr gerechnet hat.“


Foto: Welfenakademie



Joachim Roth, ehemaliger Wirtschaftsdezernent und jetziger Vorstandsvorsitzender der Welfenakademie: „Vielleicht kommen ja auch Büros oder Arztpraxen in das Gebäude? Auf jeden Fall muss sich in diesem Teil der Innenstadt etwas tun. Schließlich gibt es ja auch schon einen großen Leerstand im City Point gegenüber.“


Ende des Jahres bleiben die Türen für immer geschlossen. Foto:


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