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Stinkt´s oder stinkt´s nicht? - Das ist hier die Frage

von Anke Donner


Stinkt´s oder stinkt´s nicht? Und wenn ja, warum. Fragen, denen nun auf den Grund gegangenen werden soll. Foto: Anke Donner
Stinkt´s oder stinkt´s nicht? Und wenn ja, warum. Fragen, denen nun auf den Grund gegangenen werden soll. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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16.02.2016


Harlingerode. Nun soll es im Bad Harzburger Stadtteil Harlingerode wieder einmal stinken. Wonach, woher und wann genau? Man weiß es nicht. Auch Joachim Niemeyer, Vorsitzender des Vereins Harlingerode PUR weiß nicht, was hier die Nasen der Bürger rümpfen lässt. Aber er will der Sache auf den Grund gehen.

Neu sei das Gestank-Problem nicht, so Niemeyer gegenüber regionalHeute.de. Die Geruchsbelästigung sei immer mal wieder Thema in Harlingerode. Aber woher der Geruch kommen soll, konnte bisher nicht geklärt werden. In einigen Ecken des Ortes riecht es nie, anderswo nur schwach und selten, in manchen Straßen soll der Gestank richtig schlimm sein. Nach Industrie, oder Hütte eben, beschreiben es einige Bürger. Einige von regionalHeute.de befragte Anwohner sagen, dass der Gestank manchmal besonders intensiv sei, wenn man sich in der Nähe der Halberstädter Straße aufhalte. Wenn man dort die Nase in den Wind hält, rieche irgendwie metallisch. Das kann Niemeyer so nicht bestätigen. Sicher, er hätte auch schon hier und da komische Gerüche wahrgenommen, aber in den letzten drei Jahren eigentlich nicht mehr, erklärt er. Vielleicht war es auch einfach nur der Mief aus den Schornsteinen einiger Bürger. Auch das bestätigen die Anwohner. Ein ganz normaler Geruch, der beim Verheizen von Holz in den heimischen Öfen herrührt.

Joachim Niemeyer nimmt sich der Sache schon seit einigen Jahren immer mal wieder an. Hat Mitbürger befragt und Gespräche geführt. In der Vergangenheit habe es sogar Treffen mit Unternehmern, Bürgern und dem Bad Harzburger Bürgermeister gegeben. Damals wie heute konnte aber nicht geklärt werden, woher der Geruch kommt. Sogar einen Protokollbogen hatte Niemeyer im Jahr 2011 angefertigt um dem Geruchsproblem auf die Spur zu kommen. Darin wurden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Stellen zu markieren, wo sie den Gestank wahrgenommen haben. Ebenso sollten Uhrzeit, Datum und Windrichtung vermerkt werden. „Wollen Sie wissen, wie viele diesen Bogen angefordert haben? Keiner“, so Niemeyer.

Fragebogen soll dem Gestank auf die Schliche helfen


Also holte Niemeyer selbigen Bogen nun wieder aus der Schublade und forderte seine Mitbürger erneut auf, genau zu protokollieren, wann sie was und wo gerochen haben. „Bisher sind zwei Bögen angefordert worden“, erklärt er. Ergebnisse dazu gibt es noch nicht. In Gesprächen mit den Bürgern versucht er herauszufinden, was die Ursache für die Luftverpestung ist. Gebracht habe das aber bisher nicht viel. Außer dass sich einige Anwohner hin und wieder über einen strengen Geruch beklagten, der auf die Hinterlassenschaften von Katzen zurückzuführen sei. Niemeyer hofft nun mit der Unterstützung der Harlingeröder der Ursache des Geruchsproblems weiter auf den Grund gehen zu können. Der Protokollbogen kann bei Joachim Niemeyer angefordert werden. Einfach eine Nachricht per Mail an  niemeyer.joachim@t-online.de schicken oder unter der Telefonnummer 0160/3465644 anrufen.


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