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Strukturwandel im "Helmstedter Revier": Neues Bündnis zur Wirtschaftsförderung gegründet

Mehrere Städte, Samtgemeinden und Gemeinden haben sich im Landkreis Helmstedt zusammengeschlossen, um den hiesigen Wirtschaftsstandort zu fördern.

Am Tage der Vertragsunterzeichnung hinten v. l. n. r.: Christian Seidenkranz, Rüdiger Fricke, Andreas Busch, Jan Fricke; Mitte v. l. n. r.: Matthias Lorenz, Martin Hartmann, Alexander Hoppe, Elisabeth Heister- Neumann, Malte Schneider; vorne v. l. n. r.: Gero Janze, Gerhard Radeck, Wittich Schobert
Am Tage der Vertragsunterzeichnung hinten v. l. n. r.: Christian Seidenkranz, Rüdiger Fricke, Andreas Busch, Jan Fricke; Mitte v. l. n. r.: Matthias Lorenz, Martin Hartmann, Alexander Hoppe, Elisabeth Heister- Neumann, Malte Schneider; vorne v. l. n. r.: Gero Janze, Gerhard Radeck, Wittich Schobert Foto: Landkreis Helmstedt

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14.11.2020

Helmstedt. Am 28. Oktober haben der Landkreis Helmstedt, die Städte Helmstedt, Königslutter am Elm und Schöningen, die Samtgemeinden Grasleben, Heeseberg, Nord-Elm und Velpke sowie die Gemeinde Lehre gemeinsam die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, im "engen Schulterschluss" die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Helmstedt zu fördern. Die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft soll zur Sicherung und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen beitragen und die gemeinsame Vertretung der Interessen des Wirtschaftsraumes Landkreis Helmstedt stärken, berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung. Dazu sollen insbesondere Aufgaben wie Beratung und Begleitung von Unternehmen in Fragen des Einsatzes von Fördermitteln, gemeinsames Regionalmarketing, Gewerbeflächenmanagement sowie Technologie-, Innovations- und Kooperationsförderung im Fokus stehen. Ein Schwerpunkt des neuen Bündnisses sei die Gestaltung des Strukturwandels, insbesondere mit Hinblick auf das Ende der Braunköhlförderung im Helmstedter Revier.



Zur engen fachlichen Abstimmung im ganzen Kreisgebiet bilden die neun Hauptverwaltungsbeamten den Aufsichtsrat, verstärkt durch zwei ehrenamtliche Mitglieder des Kreistages. Darüber hinaus gibt es eine Gesellschafterversammlung in der politische Repräsentanten aus Kreistag und den Räten der kreisangehörigen Kommunen vertreten sind und die grundlegenden Entscheidungen treffen.
Die politischen Entscheidungsträger des Landkreises und der acht beteiligten Städte, Samtgemeinden und Gemeinde seien sich einig, dass diese Bemühungen für eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Wirtschaft sowie der Akquise neuer Unternehmen gebündelt und damit gesteigert werden müssten, um den dringend erforderlichen Strukturwandel zu bewältigen.

Die demografische Entwicklung, der Strukturwandel, insbesondere aufgrund des Endes der Braunkohleära sowie die geografische Lage zwischen den Oberzentren Braunschweig, Magdeburg und Wolfsburg stellen den Landkreis Helmstedt und seine kreisangehörigen Kommunen einerseits vor große Herausforderungen, bieten ihnen andererseits aber auch Chancen und Zukunftsperspektiven.
Die Arbeit der neuen Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH sei in den zurückliegenden Monaten mit finanzieller Förderung des Landes Niedersachsen durch das Helmstedter Regionalmanagement (HRM) vorbereitet worden. Im Rahmen des Förderprojektes „Nachhaltige Gestaltung des Strukturwandels im Braunkohlerevier Helmstedt“ habe das Helmstedter Regionalmanagements (HRM) in den letzten beiden Jahren die Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahre beispielsweise durch das Projekt zum Technologietransfer, das Start-up Programm Helmstedt, die Regionalmarketingkampagne LEBENSwert und WIRTSCHFAFTlich, das Gewerbeflächenentwicklungskonzept, die Mobilitätsstudie sowie den Aufbau eines Gründer- und Unternehmerzentrums legen können.
Bis zur Berufung der Geschäftsführung führt Christian Seidenkranz, Geschäftsführer der Stadtwerke Königslutter am Elm, als Interimsgeschäftsführer die neue Gesellschaft.


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