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Studenten sollen in Flüchtlingsunterkünfte ziehen



Braunschweig

Studenten sollen in Flüchtlingsunterkünfte ziehen

von Robert Braumann


So sollen die dezentralen Standorte aussehen, Foto: Stadt Braunschweig
So sollen die dezentralen Standorte aussehen, Foto: Stadt Braunschweig

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Braunschweig. Insgesamt acht Unterkünfte für Flüchtlinge baut die Stadt aktuell - da aber weitaus weniger Flüchtlinge zugewiesen wurden, als ursprünglich gedacht, soll es nun eine Alternativnutzung an vier Standorten geben. Studentenwohnungen und gemischtes Wohnen soll entstehen.



In 2016 wurden der Stadt bis zum Jahresende tatsächlich 434 Personen zugewiesen. Für 2017 beträgt die Zuweisungsquote derzeit 492 Personen. Nach Mitteilung der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Standort Braunschweig, ist zunächst von einer wöchentlichen Zuweisung von drei bis fünf Flüchtlingen auszugehen, teilte die Verwaltung mit. Deshalb werden nicht alle Standorte sofort und auf Dauer für die Unterbringungen von Flüchtlingen benötigt und sollen deshalb als Wohnstandorte (Hondelage und Lamme) und für studentisches Wohnen (Ölper und Nordstadt) genutzt werden.

Flexibel bleiben


Wichtig sei aus Sicht der Verwaltung größtmögliche Flexibilität bei der Nutzung der Standorte, da die Flüchtlingssituation sich jederzeit ändern könne. Deshalb sollen die Verträge so flexibel wie möglich gestaltet werden. Eine schnelle Nutzungsrückführung zur Unterbringung von Flüchtlingen müsse vorgesehen werden. Die zurzeit als Gemeinschaftsunterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzte Sporthalle in der Arminiusstraße soll schnellstmöglich dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinschaftsunterkunft in der Saarbrückener Straße soll zunächst als Unterbringungsreserve vorgehalten werden. Das Konzept zur Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte soll dem Rat der Stadt Braunschweig am 28. März 2017 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.


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