Braunschweig

Studenten stellen Film-Projekte im LOT vor


Studierende des Darstellenden Spiels der HBK Braunschweig zeigen aktuelle Inszenierungen und Filme. Symbolfoto: Sina Rühland
Studierende des Darstellenden Spiels der HBK Braunschweig zeigen aktuelle Inszenierungen und Filme. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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27.10.2017

Braunschweig. Am 8. November um 19 Uhr wird es in Braunschweig wieder etwas bunter: der „Jour Fixe“ findet wieder statt, bereits zum 18. Mal. „Jour Fixe“ ist DIE Plattform für performative Künste in Braunschweig.


Organisiert wird der Abend von Studierenden des Darstellenden Spiels der HBK Braunschweig.

Im LOT Theater stellen sie Arbeiten vor, die im Verlauf des Studiums entstanden sind. Ein Abend gefüllt mit vier Inszenierungen, drei Filmen, zweimal Essen, einem geselligen Ausklang und vielen spannenden Gesprächen. Der Eintritt ist frei. Einlass beginnt um 18:30 Uhr. Wann & Wo: 8. November, 19:00 Uhr, LOT Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig Die Veranstaltung wird unterstützt von Braunschweig International Film Festival.

Die Stücke sind von Studierenden aus den ersten Semestern inszeniert worden sowie von Kommilitonen, die kurz vor dem Bachelor stehen.

1) Iron Girls - Eine Sportperformance. Man hört sie atmen in gleichmäßigem Rhythmus des leicht erhöhten Pulsschlages nach einer sanften Runde Federball. Ein kurzes Verweilen in Farbe und Form, dann eine Drehung um die eigene Beckenmuskulatur. Dieser besonders effektive Einsatz des Körperkapitals zeugt von optimalen Bedingungen in der Trainingsphase, welche die beiden nicht nur körperlich auf dieses Spiel vorbereitet hat. Querpass, Doppelpass, Rückpass. Das ist der springende Punkt.

2) Particle Play. Why do people have curiosity? You know... why do we care about how distant parts of the universe, things that happened billion years ago like the big bang, why do we find them that interesting? It doesn’t affect what we do day-to- day. Uh... but nevertheless, once you have curiosity you can’t control it. It’ll ask questions about the universe. It will ask questions about harmonic patterns that create art; music. - Savas Dimopoulos.

3) BLANK. Drei Körper streifen durch die Ebene. Zwei wissen genau, was sie wollen. Einer erspürt Zufälligkeiten. Sie jagen einer illusorischen Wirklichkeit hinterher. Der Sinn muss außerhalb der Welt liegen. Hier ist alles wie es ist und geschieht alles wie es geschieht; es gibt in der Welt keinen Wert – und wenn es ihn gäbe, so hätte er keinen Wert. Wenn es einen Wert gibt, der Wert hat, so muss er außerhalb alles Geschehens liegen. Denn alles Geschehen ist zufällig. Was es nicht-zufällig macht, kann nicht in der Welt liegen, denn sonst wäre es wieder zufällig. Es muss außerhalb der Welt liegen. Es ist klar, dass sich die Ethik nicht aussprechen lässt. Die Ethik ist transzendental. Ethik und Ästhetik sind Eins.

4) Ein Album. Vier Männer und eine Menge Obst. Die Künstler arbeiten mit der Ästhetik des Grotesken in einer Parodie, die gewisse Tabuthemen aufgreift und sie auf die Bühne bringt. Ein Album – eine Sammlung von Bildern, Musik und Charakter. Eine Theaterperformance mit Cover, Intro, Hit und Hidden Track. Wie das Sprichwort sagt, mit Essen spielt man nicht. Außerdem sind an diesem Abend drei Kurzfilme zu sehen, die in Zusammenarbeit zwischen Studenten der Freien Kunst und des Darstellenden Spiels an der HBK Braunschweig entstanden sind.


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