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Studium: Kostenanstieg trotz Abschaffung der Studiengebühren



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Studium: Kostenanstieg trotz Abschaffung der Studiengebühren

von Sandra Zecchino


Auch wenn die Studiengebühren abgeschafft wurden, müssen die Studierenden tief in die Tasche greifen. Symbolbild: Jonas Walter
Auch wenn die Studiengebühren abgeschafft wurden, müssen die Studierenden tief in die Tasche greifen. Symbolbild: Jonas Walter

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Region. Auch wenn die Studiengebühren abgeschafft wurden, müssen die Studierenden zu jedem Semesterbeginn tief in die Tasche greifen. Wie tief, unterscheidet sich je nach Hochschule und Standort. So liegen die Semesterbeiträge in unserer Region zwischen 185 Euro und knapp 357 Euro.



Im Vergleich zur teuersten Hochschule in Niedersachsen, der Universität Hannover mit 425 Euro, ist das Studieren in der Region jedoch relativ preiswert. Doch mit 356,57 Euro pro Semester an der Technischen Universität Braunschweig und 352,49 Euro an den Standorten Wolfsburg und Wolfenbüttel der Ostfalia kommen auch hier hohe Kosten auf die Studierenden zu.Bei den Semesterbeiträgen handelt es sich um eine pauschale Pflichtabgabe aller Studenten an deutschen Hochschulstandorten, die den jeweiligen Universitäten zugute kommen. Mit inbegriffen sind dabei unter anderem Verwaltungskosten. Etwas preiswerter ist der Ostfalia-Standort Salzgitter, an derpro Semester 327 Euro gezahlt werden muss. Am günstigsten studiert man in der Region an der Technischen Universität Claustal - mit 185 Euro pro Semester.

Kontinuierlicher Preisanstieg


In den letzten vier Jahren sind die Gebühren an allen Hochschulen kontinuierlich angestiegen. Dabei war de Anstieg am Wolfsburger Standort der Ostfalia mit 66 Prozent am deutlichsten. An den Standorten Salzgitter und Wolfenbüttel erhöhten sich die Gebühren um 34 beziehungsweise um 36 Prozent. Die Technische Universität Clausthal verlangt 25 Prozent mehr und die geringste Erhöhung der Gebühren gibt es mit 18 Prozent an der Technischen Universität Braunschweig.


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