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Sturz am Burgberg – Vollrodt stinksauer über Berichterstattung

von Robert Braumann


 Am Burgberg war am 2. August um kurz vor halb zwölf eine Person gestürzt und musste in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden, Foto: Feuerwehr Bad Harzburg
Am Burgberg war am 2. August um kurz vor halb zwölf eine Person gestürzt und musste in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden, Foto: Feuerwehr Bad Harzburg Foto: Feuerwehr Bad Harzburg

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09.08.2016




Bad Harzburg. Am Burgberg war am 2. August um kurz vor halb zwölf eine Person gestürzt und musste in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden (regionalHeute.de berichtete). Die Frau hatte sich auf dem steilen Pfad kurz oberhalb des Baumwipfelpfades verletzt. regionalHeute.de sprach mit dem Geschäftsführer der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetrieben, Bernd Vollrodt – ist der Weg zu gefährlich?

Vollrodt zeigte sich im Gespräch sauer über die Berichterstattung in einer lokalen Printzeitung. Dort seien seiner Meinung nach Fehler aufgetaucht, die er gerne klarstellen würde. So müssten Besucher keineswegs den steilen Pfad nehmen, wenn sie zum Baumwipfelpfad gelangen wollten, wie es in der Berichterstattung suggeriert werden würde. Es werde auf Schildern auf die Unwegbarkeiten auf der Strecke hingewiesen und man könne alternativ ganz gemütlich den eigens angelegten Weg ins Tal nutzen. "15 Monate lang ist nichts passiert und nun nach einem Vorfall kommen die Kritiker, ich kann das nicht verstehen", so Vollrodt. Viele Besucher hätten den Weg genutzt und nichts sei passiert, zu gefährlich sei die Strecke daher aus seiner Sicht nicht. Möglicherweise müssten einige Zeitungen das Sommerloch mit Themen füllen, anders könne er sich das kaum erklären. "Wir sind hier alle etwas konsterniert, was das so geschrieben wurde, sowohl der Betreiber, meine Person und das Stadtmarketing", so Vollrodt. Man werde die Beschilderung nun aber erneut noch einmal überarbeiten, damit so etwas in Zukunft möglichst nicht noch einmal vorkomme. Es sei aber auch absolut nicht nötig, den steilen Pfad zu wählen, dies wolle er deutlich klarstellen. Deshalb könne er auch den Vorwurf von Etikettenschwindel und Fahrlässigkeit von dem geschrieben wurde, so nicht stehen lassen, man werde sich überlegen, wie man damit umgehen werde.


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