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Suche nach Karsten Manczak: Darum geht die Polizei Goslar von einem Verbrechen aus



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Suche nach Karsten Manczak: Darum geht die Polizei von einem Verbrechen aus

Der 51-Jährige aus dem Landkreis Goslar wurde immer noch nicht gefunden. Einige Hinweise aus der Bevölkerung sind eingegangen.

von Alexander Dontscheff


Karsten Manczak wird seit dem 13. April vermisst. Sein Fahrzeug wurde in Hannover gefunden.
Karsten Manczak wird seit dem 13. April vermisst. Sein Fahrzeug wurde in Hannover gefunden. Foto: Polizei

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Döhren. Seit dem 13. April wird der 51-jährige Karsten Manczak aus Groß Döhren vermisst. Bereits Ende April teilte die Polizei mit, dass sie nicht mehr von einem Vermisstenfall, sondern von einem Gewaltverbrechen ausgehe (regionalHeute.de berichtete). Warum dies so ist, teilte nun die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage mit.



"Im Bereich des Wohnhauses des Vermissten wurde Blut gefunden, weshalb wir von einem Gewaltverbrechen ausgehen. Weitere Details möchten wir derzeit diesbezüglich nicht nennen", erklärt Erster Staatsanwalt Christian Wolters. In der Pressemitteilung der Polizei vom 28. April hatte es geheißen, dass aufgrund der Spurenlage an der Wohnanschrift des Vermissten davon auszugehen sei, dass es unmittelbar im Anschluss an einen Vorfall im Gartenbereich des Grundstücks zu einer Verletzung des Vermissten gekommen sei.

Hinweise aus der Bevölkerung


Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, habe es auch Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. "Einer führte ja auch zu der Absuche eines Waldstücks in der vergangenen Woche", berichtet Wolters. Die Aktion an der B242 war aber erfolglos geblieben. "Ansonsten möchten wir uns im Hinblick auf die andauernden Ermittlungen auch dahingehend nicht näher äußern. Fakt ist aber, dass der Vermisste bislang nicht aufgefunden werden konnte", so der Staatsanwalt weiter.


Am 13. April soll Manczak sein Haus in Groß Döhren zwischen 5 und 5:15 Uhr verlassen haben. Das Fahrzeug des Vermissten, ein blauer VW Caddy mit dem Kennzeichen GS - KK 31 sei bereits am 16. April gegen 15 Uhr auf dem Messegelände in Hannover auf der Straße "Boulevard der EU" gegenüber des "Holländischen Pavillons" aufgefunden worden. Es sei dort ordnungsgemäß und verschlossen abgestellt worden. Die Spurensicherung sei vom Landeskriminalamt Hannover durchgeführten worden. Zu den Ergebnissen will sich die Staatsanwaltschaft aber nicht äußern. "Auch zu den bisherigen Ermittlungsergebnissen wollen wir derzeit keine näheren Informationen herausgeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden", betont Christian Wolters.

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